Patientenstory: Einblick in die roboterassistierte Knieprothetik bei Prof. Dr. Siebold in Heidelberg
Arthrose und starke Kniebeschwerden können die Lebensqualität erheblich einschränken. Eine Patientin litt über Jahre hinweg unterzunehmenden Schmerzen in beiden Knien, besonders das linke Knie war stark betroffen. Schon kurze Gehstrecken waren kaum noch möglich.
Nach gründlicher Untersuchung empfahl Prof. Dr. Siebold, Spezialist für Kniechirurgie, Knieendoprothetik, Arthrose, Sportverletzungen, vom Internationalen Zentrum für Orthopädie in der ATOS Klinik Heidelberg die Implantation einer MAKO-Knie-TEP mit Retropatellarersatz im linken Knie. Später wurde auch das rechte Knie behandelt, um die Mobilität wiederherzustellen.
Das linke Knie: Operation und Rehabilitation
Warum eine MAKO-TEP?
Die MAKO Smart Robotics™ ermöglicht eine computernavigierte, roboterassistierte Implantation einer Knieprothese. Sie kombiniert präzise 3D-Planung mit modernster OP-Technik.
1. Wie funktioniert’s?
- Vor der Operation wird mithilfe einer CT-Aufnahme ein dreidimensionales Bild Ihrer Knochenstruktur erstellt.
- Auf dieser Basis plant der Operateur die optimale Größe, Position und Ausrichtung des Implantats.
- Während der Operation gleicht das System den tatsächlichen Befund mit dem 3D-Modell ab. Dabei werden Muskeln, Sehnen und Bänder berücksichtigt, für eine genaue Anpassung an die individuelle Anatomie.
2. Welche Vorteile haben Patientinnen und Patienten?
- Der Roboter überwacht den Eingriff, wodurch das OP-Team gezielt unterstützt wird.
- Die Knochenbearbeitung wird lückenlos während der OP dokumentiert.
- Präzisere Implantatpositionierung im Vergleich zu herkömmlichen Techniken ist möglich.
- Postoperative Beschwerden können möglicherweise reduziert werden.
- Der Wiedereinstieg in den Alltag kann unterstützt werden.
Der OP-Ablauf
Die Operation am linken Knie wurde mit der MAKO Smart Robotics™ durchgeführt und umfasste:
- Entfernung beschädigter Gelenkflächen und Knochenvorsprünge
- Vorbereitung und exakte Ausrichtung der Prothesenflächen mit dem Roboter
- Implantation der bicondylären Knieprothese und des Retropatellarersatzes
- Anpassung der Kniescheibe (Patella) für optimale Funktion
- Sicherung des Bandapparates und Stabilisierung des Kniegelenks
- Entfernung freier Gelenkkörper, die Schmerzen verursachten
Nach einem kurzen stationären Aufenthalt von wenigen Tagen begann die Patientin mit gezielter Physiotherapie, um ihre Beweglichkeit Schritt für Schritt zu verbessern.
Auf Empfehlung von Prof. Dr. Siebold setzte sie auf ein individuell abgestimmtes Rehabilitationsprogramm, bestehend aus:
– Wassergymnastik zur gelenkschonenden Mobilisierung
– Tägliche Spaziergänge, um Beweglichkeit und Ausdauer zu fördern
– Kräftigungsübungen für Bein- und Oberschenkelmuskulatur zur Verbesserung der Stabilität
Das rechte Knie: Zweite Operation
Nach dem erfolgreichen Verlauf am linken Knie berichtete die Patientin weiterhin über Beschwerden im rechten Knie. Nach sorgfältiger Untersuchung wurde dort ebenfalls eine MAKO-Knie-TEP implantiert.
Dank der MAKO Smart Robotics™ und der Betreuung durch Prof. Dr. Siebold konnte die Patientin ihre Mobilität in beiden Knien wiedererlangen – Schritt für Schritt zuerst im linken, dann im rechten Knie – und ihre Lebensqualität deutlich steigern. Heute genießt sie wieder Spaziergänge mit ihrem Hund – ein Stück Lebensqualität, das sie lange vermisst hatte.
Prof. Dr. Siebold – Experte für Kniechirurgie ist spezialisiert auf:
- Kniechirurgie und Knie Endoprothetik
- Arthrose Behandlung
- Sportverletzungen
Mehr über seine Expertise und das Ärzteprofil finden Sie hier.

Für alle, die mehr über die roboterarm-assistierte MAKO-Chirurgie erfahren möchten, gibt es einen ausführlichen Blog mit Details zum Verfahren, zur präzisen Implantationsplanung und zur Rolle des Roboters: MAKO – Roboterarm-assistiertes Operationsverfahren.
Bildcredit: Bildrechte wurden räumlich und zeitlich uneingeschränkt von der Patientin zur Verfügung gestellt.




