Rückblick: Prof. Dr. Siebold beim 22. ESSKA-Kongress in Prag

ePoster, zwei Chair-Positionen und aktuelle Forschung zur Meniskuschirurgie

Unmittelbar im Anschluss an das Magellan Society Meeting in Wien reiste Prof. Dr. Rainer Siebold nach Prag, wo vom 20. bis 22. Mai 2026 der 22. Kongress der European Society of Sports Traumatology, Knee Surgery and Arthroscopy (ESSKA) stattfand. Die Veranstaltung gilt als eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Veranstaltungen in der europäischen Orthopädie und Sportmedizin.

Was ist die ESSKA?

Die ESSKA wurde 1982 in Berlin gegründet und zählt heute über 17.000 Mitglieder aus mehr als 100 Ländern. Ihr zweijährlich stattfindender Kongress bringt Expertinnen und Experten aus aller Welt zusammen – für Sitzungen, Symposien, Workshops und wissenschaftliche Vorträge rund um Kniechirurgie, Sporttraumatologie und Arthroskopie.

ePoster zur Meniskusallograft-Transplantation

In der ePoster Area präsentierte Prof. Dr. Siebold Ergebnisse einer prospektiven Längsschnittstudie zur medialen Knochenbrückentechnik für die Meniskusallograft-Transplantation im Vergleich zur lateralen Variante – ein klinisch relevantes Thema für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Meniskusverlust.

Zwei Sitzungsleiterschaften

Darüber hinaus übernahm Prof. Dr. Siebold die Leitung zweier Fachsitzungen. Am Donnerstag leitete er die Session „The knee ligament world is flat!“ – eine Diskussion aktueller Kontroversen in der Kniebandchirurgie aus internationaler Perspektive. Ein Gruppenbild mit den Teilnehmenden dieser Session hält den kollegialen Austausch fest.

Gruppenbild nach der Sitzung „The knee ligament world is flat!“

Am Freitag folgte die interaktive Session „Relive: My perfect meniscus repair“ zu Techniken der Meniskusnaht, einem Kernthema des meniskuserhaltenden Operierens.

Internationaler Wissenstransfer für die Patientenversorgung

Die aktive Teilnahme an Kongressen wie dem ESSKA gehört zum wissenschaftlichen Selbstverständnis des Internationalen Zentrums für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg. Neue Erkenntnisse aus Forschung und internationalem Austausch fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte ein.