Teilnahme an internationalem Arthroskopie-Kongress 2026 in Kairo – moderne Kniechirurgie im Fokus
Prof. Dr. Rainer Siebold wird vom 21. bis 23. April 2026 als Referent am internationalen Jahreskongress der Egyptian Arthroscopy Association (EGAA) in Kairo teilnehmen. Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms sind aktuell Fachvorträge zu modernen Behandlungsmethoden der Kniechirurgie vorgesehen. Dazu gehören insbesondere die Meniskusbehandlung sowie die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (ACL).
Moderne Kniechirurgie: Warum Meniskus und Kreuzband so wichtig sind
Das Kniegelenk ist eines der am stärksten beanspruchten Gelenke des menschlichen Körpers. Verletzungen des Meniskus oder des vorderen Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen – insbesondere bei sportlich aktiven Menschen.
Meniskusverletzungen: Gelenkerhalt im Mittelpunkt
Der Meniskus wirkt als natürlicher Stoßdämpfer im Knie. Ziel moderner Therapie ist es, möglichst viel gesundes Meniskusgewebe zu erhalten.
Je nach Rissform kommen unterschiedliche arthroskopische Techniken zum Einsatz:
• Inside-out-Technik: Bei dieser Methode werden die Fäden von innen im Kniegelenk durch den Meniskus geführt und anschließend nach außen durch einen kleinen Hautschnitt ausgeleitet und dort verknotet. Diese Technik gilt als sehr stabil, erfordert jedoch einen zusätzlichen kleinen Zugang außerhalb des Gelenks.
• Outside-in-Technik: Hier werden die Fäden von außen durch die Gelenkkapsel und den Meniskus in das Kniegelenk eingebracht. Diese Methode wird häufig bei Rissen im vorderen Bereich des Meniskus eingesetzt.
• All-inside-Techniken: Bei dieser modernen Methode erfolgt die gesamte Nahtversorgung innerhalb des Gelenks mithilfe spezieller Implantate. Es sind in der Regel keine zusätzlichen Hautschnitte außerhalb des Knies notwendig.
Ein möglichst erhaltender Eingriff kann dazu beitragen, das Risiko einer späteren Arthrose zu reduzieren.
Kreuzbandriss (ACL): Stabilität für den Alltag und Sport
Das vordere Kreuzband ist entscheidend für die Stabilität des Knies. Bei einem Riss kann es zu Instabilität, Unsicherheit beim Gehen und Einschränkungen im Sport kommen.
Die operative Rekonstruktion verfolgt das Ziel:
- Wiederherstellung der Gelenkstabilität
- Schutz vor Folgeschäden (z. B. Meniskus- und Knorpelschäden)
- Rückkehr zu sportlicher Aktivität
Moderne Operationsverfahren berücksichtigen dabei anatomische und funktionelle Aspekte des Kniegelenks.
Wissenschaftlicher Austausch für bessere Patientenversorgung
Internationale Kongresse wie der EGAA-Kongress fördern den Austausch aktueller medizinischer Erkenntnisse. Ziel ist es, chirurgische Techniken kontinuierlich weiterzuentwickeln und Patienten weltweit eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen. Hier mehr erfahren: https://www.egaaonline.com
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Siebold finden Sie in seinem Ärzteprofil.





