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	<title>News &#8211; Internationales Zentrum für Orthopädie &#8211; ATOS Klinik Heidelberg</title>
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	<title>News &#8211; Internationales Zentrum für Orthopädie &#8211; ATOS Klinik Heidelberg</title>
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		<title>Neue ATOS NEWS ist da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 08:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[femoroazetabuläres Impingement-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkerhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hüft-Impingement]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie lassen sich Gelenke möglichst lange belastbar halten? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei orthopädischen Verletzungen und Schäden? Welche Rolle spielt der fachliche Austausch unter Spezialisten? Die aktuelle Ausgabe der ATOS News beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Orthopädie.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Drei medizinische Fachbeiträge und ein AGA-Students-Kurs</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie lassen sich Gelenke möglichst lange belastbar halten? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei orthopädischen Verletzungen und Schäden? Welche Rolle spielt der fachliche Austausch unter Spezialisten? Die aktuelle Ausgabe der ATOS News beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Orthopädie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Experten des Internationalen Zentrums für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg stellen drei medizinische Themen vor: das femoroazetabuläre Impingement-Syndrom an der Hüfte, Kreuzbandverletzungen bei Kindern und Jugendlichen sowie Knorpel-Knochen-Läsionen am Sprunggelenk. Ein vierter Beitrag berichtet über einen AGA-Students-Kurs, der die praktische orthopädische Weiterbildung in den Mittelpunkt stellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Abschnitte geben einen kurzen Überblick über die Themen. Die vollständigen Fachbeiträge finden Sie in der <a href="https://news.atos-kliniken.com/wp-content/uploads/2026/10/ATOS-News-Ausgabe-48.pdf">aktuellen Ausgabe der ATOS News</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hüft-Impingement: Beschwerden erkennen und das Gelenk erhalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim femoroazetabulären Impingement-Syndrom (FAIS) treffen Oberschenkelknochen und Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen ungünstig aufeinander. Dadurch können Schmerzen in der Hüfte oder Leiste entstehen. Auch die Gelenklippe und der Gelenkknorpel können betroffen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer anatomischen Auffälligkeit und einem tatsächlich symptomatischen Impingement: Nicht jeder auffällige bildgebende Befund verursacht Beschwerden. Für die Diagnose werden deshalb Symptome, körperliche Untersuchung und Bildgebung gemeinsam beurteilt. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Autoren: Prof. Dr. med. Fritz Thorey und Priv.-Doz. Dr. med. Marco Ezechieli</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreuzbandverletzungen bei Kindern und Jugendlichen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kreuzbandverletzungen im Wachstumsalter erfordern eine sorgfältige Abwägung der Behandlungsmöglichkeiten. Neben der Art der Verletzung müssen auch der Entwicklungsstand und die noch offenen Wachstumsfugen berücksichtigt werden. Ebenso spielen die sportliche Aktivität und mögliche Begleitverletzungen eine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fachbeitrag beleuchtet die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung junger Patientinnen und Patienten und die Bedeutung einer rechtzeitigen, individuell abgestimmten Therapieentscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Autoren: Prof. Dr. med. Rainer Siebold und Maja Siebold</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Knorpel-Knochen-Läsionen am Sprunggelenk: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Osteochondrale Läsionen des Talus betreffen den Knorpel und den darunterliegenden Knochen des Sprungbeins. Sie können beispielsweise nach Verletzungen des Sprunggelenks auftreten und Schmerzen oder Belastungsbeschwerden verursachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Behandlung infrage kommt, richtet sich unter anderem nach dem Ausmaß der Läsion, den Beschwerden und den individuellen Voraussetzungen. Der Fachbeitrag stellt unterschiedliche Behandlungsansätze vor und beleuchtet Möglichkeiten, die Funktion des oberen Sprunggelenks möglichst lange zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Autor: Prof. Dr. med. Christoph Becher</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Orthopädische Weiterbildung: AGA-Students-Kurs in Heidelberg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den medizinischen Fachthemen berichtet die Ausgabe über einen zweitägigen AGA-Students-Kurs im März 2026 an der ATOS Klinik Heidelberg. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Christoph Becher standen fachliche Vorträge und praktische Übungen im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bestandteil des Kurses war ein Arthroskopie-Truck, in dem die Teilnehmenden praktische Erfahrungen sammeln konnten. Der Bericht beschreibt damit auch die Bedeutung praxisnaher Weiterbildung und des fachlichen Austauschs für angehende Orthopädinnen und Orthopäden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurs wurde von Arthrex und Adviva unterstützt. Arthrex stellte unter anderem Systeme und Materialien für die praktischen Übungen zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vier Beiträge, unterschiedliche Perspektiven auf die Orthopädie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Beiträge zeigen die Bandbreite der Arbeit des Internationalen Zentrums für Orthopädie: von der Diagnostik und Behandlung konkreter Gelenkerkrankungen über die besonderen Anforderungen bei Verletzungen im Wachstumsalter bis hin zur praktischen Weiterbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Ausgabe der ATOS News bietet damit Einblicke in medizinische Fragestellungen und in den fachlichen Austausch, der die orthopädische Versorgung begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur ganzen Ausgabe der ATOS News und den Beiträge:</strong> <a href="https://news.atos-kliniken.com/wp-content/uploads/2026/10/ATOS-News-Ausgabe-48.pdf">https://news.atos-kliniken.com/wp-content/uploads/2026/10/ATOS-News-Ausgabe-48.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung.</em></p>
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		<item>
		<title>Meniskustransplantation mit Knochenbrücke: Prof. Dr. Rainer Siebold beim Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026</title>
		<link>https://izo-atos.de/meniskustransplantation-mit-knochenbruecke-prof-dr-rainer-siebold-beim-combined-orthopaedic-knee-society-meeting-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 07:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Außenmeniskustransplantation]]></category>
		<category><![CDATA[Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Innenmeniskustransplantation]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Zentrum für Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[IZO Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kniechirurgie Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kniekongress Queenstown 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Knochenbrückentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Meniskus-Allograft]]></category>
		<category><![CDATA[meniskuserhaltende Chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Meniskustransplantation]]></category>
		<category><![CDATA[Meniskustransplantation Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Meniskusverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Rainer Siebold]]></category>
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					<description><![CDATA[Prof. Dr. med. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg hält am 31. Oktober 2026 beim Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026 in Queenstown, Neuseeland, einen Vortrag zur arthroskopischen Meniskustransplantation mit Knochenbrückentechnik. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg hält am 31. Oktober 2026 beim Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026 in Queenstown, Neuseeland, einen Vortrag zur arthroskopischen Meniskustransplantation mit Knochenbrückentechnik. Thema ist die Anwendung der Technik am Innenmeniskus im Vergleich zum Außenmeniskus. Außerdem nimmt Prof. Siebold als Diskussionsteilnehmer an einem Symposium zum Kreuzbandersatz teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kongress:</strong> Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026</li>



<li><strong>Termin:</strong> 30. Oktober bis 1. November 2026</li>



<li><strong>Ort:</strong> Millbrook Resort, Queenstown, Neuseeland</li>



<li><strong>Vortrag:</strong> Samstag, 31. Oktober 2026, Session 8: „Sports 4: The Sports Knee Beyond ACL: Preservation, Patellofemoral and Problem Cases“ – Prof. Siebold</li>



<li><strong>Titel:</strong> „Arthroscopic medial bone-bridge technique for medial meniscus allograft transplantation: clinical results compared to lateral meniscus allograft transplantation“</li>



<li><strong>Symposium:</strong> Freitag, 30. Oktober: „Getting It Right First Time: Graft Choice and LET in Primary ACL Reconstruction“ – Prof. Siebold als Diskussionsteilnehmer</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vier Kniegesellschaften, ein Treffen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026 kommen die Kniegesellschaften aus Großbritannien, Südafrika, Australien und Neuseeland zusammen, um Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus der Kniechirurgie auszutauschen. Das Treffen steht unter dem Motto „Tradition, Precision, and Progress: The Future of Knee Surgery“. Im Mittelpunkt stehen präzise Techniken und neue Verfahren, ohne die bewährten Grundlagen des Fachs aus dem Blick zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vollständige Programm finden Sie in der&nbsp;<a href="https://assnevents.eventsair.com/QuickEventWebsitePortal/coks2026/event/Agenda">Agenda zum Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Meniskus so wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Menisken, der Innenmeniskus (medial) und der Außenmeniskus (lateral), sind halbmondförmige Faserknorpelscheiben im Kniegelenk. Sie verteilen die Last zwischen Oberschenkel und Schienbein, dämpfen Stöße und stabilisieren das Gelenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Meniskus kann diese Aufgaben nicht mehr erfüllen, wenn ein großer Teil fehlt oder er seinen Halt verloren hat. Mögliche Ursachen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine frühere Teil- oder Komplettentfernung des Meniskus</li>



<li>komplexe oder verschleißbedingte Risse, die sich nicht mehr nähen lassen</li>



<li>ein Abriss der Meniskuswurzel, also der Verankerung am Schienbein</li>



<li>ein Meniskus, der seitlich aus dem Gelenkspalt verschoben ist (Extrusion)</li>



<li>erneute Risse nach einer Naht, etwa bei einem instabilen Knie nach Kreuzbandriss</li>



<li>ein angeborener Scheibenmeniskus, der im Kindes- oder Jugendalter teilweise entfernt wurde</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Fällen steigt die Belastung des Gelenkknorpels. Eine Fehlstellung der Beinachse (O- oder X-Bein) oder eine Instabilität des Knies kann diesen Effekt verstärken. Mögliche Folgen können Schmerzen, Schwellungen und ein höheres Risiko für eine Arthrose ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der modernen Kniechirurgie hat der Erhalt des Meniskus deshalb Vorrang: Wo möglich, wird ein Riss genäht statt entfernt. Ist kein funktionsfähiges Meniskusgewebe mehr vorhanden, kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten eine Meniskustransplantation infrage kommen. Dabei wird ein Spendermeniskus (Allograft) eingesetzt.&nbsp;Hierbei handelt es sich um menschliches Spendergewebe. Ob der Eingriff geeignet ist, welche Risiken bestehen und welche Alternativen infrage kommen, muss individuell abgewogen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Knochenbrückentechnik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Knochenbrückentechnik wird ein Spendermeniskus zusammen mit einem schmalen Knochenblock übertragen, der seine vorderen und hinteren Ansatzpunkte verbindet. Der Knochenblock wird in eine vorbereitete Rinne im Schienbeinkopf eingesetzt. Dadurch soll der Meniskus möglichst anatomisch verankert werden. Der Vortrag von Prof. Siebold beim Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026 beschäftigt sich mit der arthroskopischen Anwendung dieser Technik bei der Transplantation des Innenmeniskus und dem Vergleich mit der Transplantation des Außenmeniskus. Ob eine Meniskustransplantation im Einzelfall infrage kommt, hängt von der individuellen medizinischen Situation ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Prof. Dr. med. Rainer Siebold</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Rainer Siebold ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie. Er ist am Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg tätig und gehört dem Lehrkörper der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seine Tätigkeitsschwerpunkte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Knieendoprothetik (Teil- und Vollprothesen)</li>



<li>Knorpeltransplantation und Arthrosebehandlung</li>



<li>Kreuzbandchirurgie</li>



<li>Meniskuserhaltende Chirurgie</li>



<li>Operative Eingriffe an der Kniescheibe (Patella)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu Werdegang und Behandlungsspektrum:&nbsp;<a href="https://izo-atos.de/siebold/">Arztprofil von Prof. Dr. Rainer Siebold</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/siebold/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="953" height="371" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Siebold" class="wp-image-13080" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png 953w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-300x117.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-768x299.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-705x274.png 705w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Internationaler Austausch im Jahr 2026</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag in Queenstown reiht sich in mehrere wissenschaftliche Beiträge von Prof. Siebold in diesem Jahr ein. Dazu gehörten unter anderem der Jahreskongress der Egyptian Arthroscopy Association in Kairo, das Treffen der Magellan Society in Wien, der ESSKA-Kongress in Prag, der Hellenic Congress of Arthroscopic Surgery in Patras und der APKASS-Kongress in Korea. Berichte dazu finden Sie in den&nbsp;<a href="https://izo-atos.de/aktuelles/">Aktuelles-Beiträgen des IZO</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Internationales Zentrum für Orthopädie · ATOS Klinik Heidelberg · Bismarckstraße 9–15 · 69115 Heidelberg · Telefon +49 6221 983 190 ·&nbsp;<a href="https://izo-atos.de/">izo-atos.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quellen:&nbsp;</em><a href="https://assnevents.eventsair.com/QuickEventWebsitePortal/coks2026/event/Agenda"><em>Agenda zum Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026</em></a><em>,&nbsp;</em><a href="https://www.kneesociety.org.au/meetings.php"><em>Australian Knee Society</em></a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>FAQ</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Meniskustransplantation?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Meniskustransplantation wird ein fehlender oder weitgehend entfernter Meniskus durch einen Spendermeniskus (Allograft) ersetzt. Ziel ist, die Lastverteilung im Kniegelenk teilweise wiederherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Knochenbrückentechnik?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Spendermeniskus wird mit einem Knochenblock übertragen, der seine vorderen und hinteren Ansätze verbindet. Der Block wird in eine Rinne im Schienbeinkopf eingesetzt und soll den Meniskus möglichst anatomisch verankern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist das Combined Orthopaedic Knee Society Meeting 2026?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Combined Orthopaedic Knee Society Meeting vereint die Kniegesellschaften aus Großbritannien, Südafrika, Australien und Neuseeland. Es findet vom 30. Oktober bis 1. November 2026 im Millbrook Resort in Queenstown, Neuseeland, statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Beitrag informiert über einen wissenschaftlichen Kongressbeitrag und aktuelle Forschung. Er stellt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein individueller Behandlungsverlauf bei Gonarthrose beider Kniegelenke</title>
		<link>https://izo-atos.de/ein-individueller-behandlungsverlauf-bei-gonarthrose-beider-kniegelenke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 06:31:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenstory]]></category>
		<category><![CDATA[bicondylärer Oberflächenersatz]]></category>
		<category><![CDATA[GonArthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Knieendoprothetik Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Knieprothese beidseitig]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Siebold Knie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gonarthrose entwickelt sich bei vielen Betroffenen schrittweise über Jahre hinweg und bleibt oft lange unbemerkt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einleitung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gonarthrose entwickelt sich bei vielen Betroffenen schrittweise über Jahre hinweg und bleibt oft lange unbemerkt. Häufig beschreiben Patienten einen ähnlichen Verlauf: Alltagsbewegungen wie Gehen, Treppensteigen oder längeres Sitzen können zunehmend mit Beschwerden einhergehen, Gehstrecken verlängern sich nicht mehr und die Beweglichkeit wird spürbar eingeschränkt. Die Einschränkungen wachsen häufig so schleichend, dass sich kein klarer Moment benennen lässt, ab dem es „begann“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der folgende Fallbericht beschreibt einen individuellen Behandlungsverlauf, von den ersten Beschwerden und der fachärztlichen Abklärung bis hin zur operativen Versorgung mit Knieprothese beidseits im Rahmen einer roboterassistierten Kniechirurgie am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgangssituation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Patient stellte sich im Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg vor. Seit mehreren Jahren bestanden zunehmende Beschwerden in beiden Kniegelenken. Alltägliche Belastungen wie Gehen und Treppensteigen waren mit Schmerzen verbunden, die Gehstrecke war deutlich eingeschränkt. Bisherige konservative Maßnahmen hatten nach Einschätzung des Patienten keine ausreichende Linderung mehr gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befund und Diagnose</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die klinische Untersuchung durch Prof. Dr. Siebold ergab folgende Befunde: eine ausgeprägte O-Beinstellung (Genu varum) beidseits, einen Gelenkerguss, eine eingeschränkte Streckfähigkeit sowie Druckschmerz an der Innenseite beider Kniegelenke. Die Gehstrecke war stark limitiert, das Gangbild verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diagnose lautete: aktivierte Gonarthrose beider Kniegelenke. Am linken Knie hatte sich zusätzlich ein freier Gelenkkörper gebildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konservative Vorbehandlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der individuellen Befundung wurde zunächst das Ausmaß der bereits erfolgten konservativen Maßnahmen erhoben. Im vorliegenden Fall hatten diese nach ärztlicher Beurteilung keine ausreichende Wirkung mehr. Prof. Dr. Siebold kam zu der Einschätzung, dass die konservativen Optionen für diesen individuellen Befund weitgehend ausgeschöpft waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufklärung und Therapieentscheidung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgesprächs wurden mögliche Behandlungsoptionen, Vorteile, Risiken und Alternativen besprochen. Die Implantation einer Knieprothese beidseits wurde als mögliche operative Option dargelegt. Dabei wurden verschiedene operative Behandlungsoptionen sowie die jeweils möglichen Vorgehensweisen erläutert. Hierzu gehörte auch die Möglichkeit eines robotikassistierten Verfahrens. Nach ausführlicher Aufklärung entschied sich der Patient für die operative Versorgung beidseits.<strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Operative Versorgung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Eingriffs erfolgte die Implantation beidseitiger Knieprothesen – zementierte, bicondyläre Oberflächenersätze mit Retropatellarersatz. Das robotikassistierte System wurde zur Unterstützung der intraoperativen Durchführung eingesetzt; der Eingriff wurde vom Operateur durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stationäre Aufenthalt an der ATOS Klinik Heidelberg betrug 3 bis 4 Nächte. Die Mobilisierung begann schrittweise in den Tagen nach dem Eingriff; der genaue Ablauf wurde individuell ärztlich festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zu robotikassistierten Verfahren:&nbsp;</strong><a href="https://izo-atos.de/mako/"><strong>https://izo-atos.de/mako/</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Postoperativer Verlauf und Rehabilitation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Nachkontrolle rund einen Monat nach dem Eingriff erfolgte die routinemäßige klinische Verlaufskontrolle. Der weitere Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf wurde fortlaufend ärztlich begleitet. Im Verlauf der Rehabilitation trat am rechten Knie eine Patellaspitzenfraktur (stabiler Bruch an der Kniescheibe) auf. Diese Komplikation wurde individuell überwacht; der physiotherapeutische Plan wurde im Rahmen der Nachbehandlung entsprechend angepasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf wurden, in Abhängigkeit vom individuellen Heilungsfortschritt, alltagsnahe Bewegungsformen wie Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen schrittweise in die Rehabilitation einbezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verlaufsnotiz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Wochen nach dem Eingriff befand sich der Patient weiterhin in der aktiven Rehabilitationsphase. Gehstützen waren noch in Verwendung, die Physiotherapie bildete einen wesentlichen Bestandteil der Nachbehandlung. Alltagsbewegungen wurden schrittweise wieder aufgenommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Patient beschreibt, dass er im weiteren Verlauf nach eigener Einschätzung wieder an Alltagsaktivitäten anknüpfen konnte. Nach seinen Angaben hatte sich auch das Treppensteigen im Verlauf verbessert. Der Patient berichtete zudem, dass er im weiteren Verlauf wieder Freizeitaktivitäten wie das Golf spielen ausüben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Patient berichtet zudem, dass er die ärztliche Empfehlung, zunächst auf schwere Belastungen zu verzichten und stattdessen regelmäßiges Gehen und Radfahren in den Alltag zu integrieren, als persönlich bedeutsam erlebt hat. Nach eigener Einschätzung hat die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen seinen individuellen Genesungsverlauf positiv beeinflusst.&nbsp;Darüber hinaus äußerte der Patient seine persönliche Zufriedenheit mit dem Heilungsbild der Narben an beiden Knien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Ergebnisse einer Behandlung sind individuell verschieden und hängen von zahlreichen Faktoren ab. Die Rehabilitation erfordert Zeit und persönliche Mitarbeit. Der hier beschriebene Verlauf ist nicht auf andere Fälle übertragbar. Dieser Bericht ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Die Patientenangaben sind ausschließlich Ausdruck seiner individuellen Erfahrung im vorliegenden Fall und nicht auf andere Fälle übertragbar.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infokasten</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was ist eine aktivierte Gonarthrose?</strong></td><td>Bei einer aktivierten Gonarthrose ist das Kniegelenk entzündlich aktiv. Typische Zeichen sind Wärme, Schwellung und Ruheschmerz zusätzlich zum Belastungsschmerz. Die Aktivierung kann episodisch auftreten.</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was ist ein Genu varum (O-Bein)?</strong></td><td>Bei einem Genu varum weicht die Beinachse so ab, dass der innere Gelenkbereich stärker beansprucht werden kann. Im Rahmen einer Knieprothesen-Implantation kann die Beinachse im Rahmen der Operation berücksichtigt bzw. beeinflusst werden; das Ergebnis ist individuell.</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was ist ein freier Gelenkkörper?</strong></td><td>Kleine Knorpel- oder Knochenfragmente, die sich im Gelenk gelöst haben. Sie können Schmerzen verursachen, die Beweglichkeit einschränken und gelegentlich blockierend wirken.</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was ist ein roboterassistiertes Verfahren?</strong></td><td>Die präoperative Planung erfolgt auf Basis individueller Bilddaten dreidimensional am Computer. Während der Operation unterstützt ein robotisches Assistenzsystem den Chirurgen. Steuerung und Entscheidung verbleiben zu jedem Zeitpunkt beim behandelnden Chirurgen. Das Verfahren ist eine von mehreren möglichen operativen Techniken.<strong>&nbsp;Weitere Informationen zum Verfahren:&nbsp;</strong><a href="https://izo-atos.de/mako/"><strong>https://izo-atos.de/mako/</strong></a><strong></strong></td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Was ist eine zementierte Knieprothese?</strong></td><td>Die Prothesenkomponenten werden mit Knochenzement verankert. Die Wahl zwischen zementierten und zementfreien Systemen erfolgt individuell auf Basis von Befund, Knochenqualität und Patientensituation.</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Wie lange dauert die Rehabilitation?</strong></td><td>Das hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Typischerweise folgt nach dem Klinikaufenthalt eine stationäre oder ambulante Reha. Der gesamte Heilungsprozess kann sich über mehrere Monate erstrecken. Genaue Angaben sind nur im ärztlichen Gespräch möglich.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie eine individuelle orthopädische Einschätzung wünschen, können Sie sich an das Team wenden: <a href="https://izo-atos.de/kontakt/">https://izo-atos.de/kontakt/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Prof. Dr. Siebold</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Siebold ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am IZO der ATOS Klinik Heidelberg. Zu seinen Schwerpunkten zählen Knieendoprothetik, roboterassistierte Chirurgie, Knorpeltransplantation sowie Kreuzbandchirurgie. Die Behandlung erfolgt stets auf Grundlage einer individuellen Befundung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/siebold/"><img decoding="async" width="953" height="371" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Siebold" class="wp-image-13080" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png 953w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-300x117.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-768x299.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-705x274.png 705w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Hüftprothese nach Hüftarthroskopie: Neue Publikation aus dem IZO</title>
		<link>https://izo-atos.de/hueftprothese-nach-hueftarthroskopie-neue-publikation-aus-dem-izo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 07:37:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arthroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkspiegelung Hüfte]]></category>
		<category><![CDATA[Hüft-TEP nach Arthroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Hüftarthroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Hüftprothese]]></category>
		<category><![CDATA[künstliches Hüftgelenk]]></category>
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					<description><![CDATA[Beeinflusst eine frühere Hüftarthroskopie das Ergebnis einer späteren Hüftprothese? Mit dieser Frage befasst sich eine Studie, die am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg entstanden ist. Sie wurde am 17. September 2026 in der Fachzeitschrift Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy (KSSTA) veröffentlicht. Kurz zusammengefasst:&#160;Nach Einschätzung der Autoren beeinträchtigt eine vorausgegangene Hüftarthroskopie das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beeinflusst eine frühere Hüftarthroskopie das Ergebnis einer späteren Hüftprothese? Mit dieser Frage befasst sich eine Studie, die am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg entstanden ist. Sie wurde am 17. September 2026 in der Fachzeitschrift Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy (KSSTA) veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurz zusammengefasst:&nbsp;</strong>Nach Einschätzung der Autoren beeinträchtigt eine vorausgegangene Hüftarthroskopie das funktionelle Ergebnis einer späteren Hüftprothese wahrscheinlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Informationen: </strong><a href="https://esskajournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ksa.70590">https://esskajournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ksa.70590</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hüftarthroskopie und Hüftprothese: Worum geht es?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Hüftarthroskopie, auch Gelenkspiegelung genannt, wird das Hüftgelenk über kleine Zugänge mit einer Kamera untersucht und behandelt.&nbsp;Eine solche Behandlung kann beispielsweise bei einem femoroacetabulären Impingement oder bei Schäden an der Gelenklippe zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine Hüftarthroskopie die Beschwerden oder den Gelenkverschleiß im weiteren Verlauf nicht ausreichend beeinflusst, kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Hüftprothese in Betracht kommen. Mediziner sprechen von einer&nbsp;Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP).&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Studie in Kürze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In die Studie fließen die Daten von insgesamt 546 Patientinnen und Patienten ein, die eine Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) erhalten haben.<br>89 von ihnen haben zuvor eine Arthroskopie an derselben Hüfte erhalten; zwischen Hüftarthroskopie und Hüft-TEP liegen mindestens sechs Monate.<br>457 Patientinnen und Patienten erhalten eine primäre Hüft-TEP ohne vorherige Arthroskopie.<br>Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit beträgt rund 52,6 Monate (mehr als vier Jahre).<br>Untersucht werden unter anderem Hüftfunktion, Schmerzen und Lebensqualität anhand standardisierter Patientenfragebögen. Zusätzlich werden Komplikationen und notwendige Folgeoperationen erfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse der Studie&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Ergebnissen dieser Untersuchung war eine vorausgegangene Hüftarthroskopie nicht mit schlechteren patientenberichteten Ergebnissen nach einer späteren Hüftprothese verbunden. Die Studie liefert damit keinen Hinweis darauf, dass eine frühere Arthroskopie das funktionelle Ergebnis einer späteren Hüft-TEP verschlechtert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine statistisch signifikante Ausnahme zeigte sich beim Bereich Lebensqualität: Hier waren die postoperativen Werte in der Gruppe ohne vorherige Hüftarthroskopie höher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gruppe mit vorausgegangener Hüftarthroskopie benötigten drei Patienten (3,4 %) im weiteren Verlauf eine Revisionsoperation. Die Studie zeigte außerdem einen Zusammenhang zwischen einem höheren BMI und einem schlechteren funktionellen Ergebnis in der Gruppe mit primärer Hüftprothese.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren weisen darauf hin, dass der zeitliche Abstand zwischen den Eingriffen im Hinblick auf Komplikations- und Revisionsraten relevant sein könnte.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Beteiligten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit wurde von Jan Krautter, Sven Feil und Prof. Dr. Fritz Thorey verfasst. Prof. Dr. Thorey ist Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg und Leitender Arzt am Internationalen Zentrum für Orthopädie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr über Prof. Dr. med. Thorey erfahren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu Prof. Dr. med. Thorey finden Sie im <a href="https://izo-atos.de/thorey/">Ärzteprofil.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/thorey/"><img decoding="async" width="942" height="364" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Thorey abgebildet" class="wp-image-13082" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png 942w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-300x116.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-768x297.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-705x272.png 705w" sizes="(max-width: 942px) 100vw, 942px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quelle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krautter J, Feil S, Thorey F. Comparable functional outcomes after total hip arthroplasty in patients with and without prior ipsilateral hip arthroscopy: A comparative cohort study. Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy. Online veröffentlicht am 17. September 2026. DOI: 10.1002/ksa.70590.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Beitrag fasst die genannte wissenschaftliche Publikation allgemeinverständlich zusammen und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.</em></p>
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		<item>
		<title>Rückblick: Prof. Dr. Siebold auf dem APKASS 2026 Korea</title>
		<link>https://izo-atos.de/rueckblick-prof-dr-siebold-auf-dem-apkass-2026-korea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 09:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[APKASS 2026]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[ICKAS 2026]]></category>
		<category><![CDATA[internationaler Kongress Kniechirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Kniechirurgie Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress Incheon]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädie Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Rainer Siebold]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 10. bis 12. September 2026 fand in Incheon, Südkorea, der APKASS 2026 Korea &#038; ICKAS 2026 statt. Der internationale Fachkongress widmete sich schwerpunktmäßig der Knie- und Sportmedizin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 10. bis 12. September 2026 fand in Incheon, Südkorea, der APKASS 2026 Korea &amp; ICKAS 2026 statt. Der internationale Fachkongress widmete sich schwerpunktmäßig der Knie- und Sportmedizin. Prof. Dr. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg war mit zwei Fachvorträgen vertreten – zur Kombination aus Beinachsenkorrektur und Knorpeltransplantation sowie zur Kreuzbandchirurgie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kongress brachte Fachkolleginnen und -kollegen aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin aus dem asiatisch-pazifischen Raum sowie aus Europa und Nordamerika zusammen. Neben Kurzvorträgen und fachlichen Diskussionen bot das Programm auch Einblicke in operative Verfahren durch Live-Übertragungen aus dem Operationssaal. Im Mittelpunkt standen der internationale fachliche Austausch und aktuelle Entwicklungen in der Knie- und Sportmedizin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu den beiden Vortragsthemen finden Sie in unserem Ankündigungsartikel zum APKASS 2026 Korea:&nbsp;<a href="https://izo-atos.de/prof-dr-rainer-siebold-auf-dem-apkass-2026-korea-zwei-fachvortraege-zur-kniechirurgie/">https://izo-atos.de/prof-dr-rainer-siebold-auf-dem-apkass-2026-korea-zwei-fachvortraege-zur-kniechirurgie/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Impressionen vom Kongress:</strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1030" height="773" data-id="14451" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-1030x773.jpg" alt="Prof. Dr. Rainer Siebold mit Kolleginnen und Kollegen beim APKASS 2026 Korea in Incheon" class="wp-image-14451" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-1030x773.jpg 1030w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-300x225.jpg 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-768x576.jpg 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-705x529.jpg 705w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45-640x480.jpg 640w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-11-14-43-45.jpg 1477w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Rainer Siebold mit Kolleginnen und Kollegen beim APKASS 2026 Korea in Incheon</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="640" height="480" data-id="14450" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-10-17-16-07.jpeg" alt="Prof. Dr. Rainer Siebold hält einen Fachvortrag beim APKASS 2026 Korea in Incheon" class="wp-image-14450" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-10-17-16-07.jpeg 640w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-09-10-17-16-07-300x225.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Rainer Siebold hält einen Fachvortrag beim APKASS 2026 Korea in Incheon</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1030" height="896" data-id="14449" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-1030x896.jpg" alt="Kongresssaal beim APKASS 2026 Korea &amp; ICKAS 2026 in Incheon, Südkorea“" class="wp-image-14449" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-1030x896.jpg 1030w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-300x261.jpg 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-768x668.jpg 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-1536x1337.jpg 1536w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-2048x1782.jpg 2048w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-1500x1305.jpg 1500w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_2431-705x614.jpg 705w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kongresssaal beim APKASS 2026 Korea &amp; ICKAS 2026 in Incheon, Südkorea“</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über die <strong>Kniebehandlung am Internationalen Zentrum für Orthopädie</strong> erfahren Sie auf unserer Themenseite:<a href="https://izo-atos.de/knie/">https://izo-atos.de/knie/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliches Kniegelenk, Teilprothese oder Mini-Implantat: die Versorgungsstufen im Überblick</title>
		<link>https://izo-atos.de/kuenstliches-kniegelenk-teilprothese-oder-mini-implantat-die-versorgungsstufen-im-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 10:03:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkerhalt Knie]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Zentrum für Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Knie TEP]]></category>
		<category><![CDATA[Kniearthrose Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Knieendoprothetik]]></category>
		<category><![CDATA[Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Kniespezialist Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[künstliches Kniegelenk]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Implantat Knie]]></category>
		<category><![CDATA[patientenspezifische Implantate]]></category>
		<category><![CDATA[Reha nach Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[roboterassistierte Knieoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlittenprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Sport nach Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Teilprothese Knie]]></category>
		<category><![CDATA[unikondyläre Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Vollprothese Knie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://izo-atos.de/?p=14436</guid>

					<description><![CDATA[Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von Prof. Dr. med. Christoph Becher, Internationales Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg – Zusammenfassung eines externen Experteninterviews bei PRIMO MEDICO.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1 wp-block-paragraph"><i style="color: rgb(33, 33, 33); font-family: Calibri, sans-serif; font-size: 10.5pt; white-space: normal;"><span style="font-size: 9.5pt; color: rgb(89, 89, 89);">Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von Prof. Dr. med. Christoph Becher, Internationales Zentrum für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg – Zusammenfassung eines externen Experteninterviews bei PRIMO MEDICO</span></i>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:400"><strong>Auf den Punkt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:400"><strong>Das Knie besteht aus drei Gelenkabschnitten und eine Arthrose kann auf einen Bereich begrenzt sein oder mehrere Abschnitte betreffen.</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:400"><strong>Entsprechend gibt es unterschiedliche Formen des Gelenkersatzes: Bei einem umschriebenen Gelenkflächendefekt kann in ausgewählten Fällen ein Mini-Implantat infrage kommen. Ist nur ein Gelenkabschnitt betroffen, kann eine Teilprothese eine Möglichkeit sein. Sind mehrere Bereiche des Knies betroffen, kann ein vollständiger Gelenkersatz infrage kommen.</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:400"><strong>Welche Versorgung im Einzelfall infrage kommt, hängt unter anderem vom Befund, der Bandstabilität, der Beinachse und der Beweglichkeit des Knies ab.</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph">Wer zum ersten Mal von einem künstlichen Kniegelenk hört, denkt meist an eine einzige Lösung: den kompletten Ersatz des Gelenks. Dieses Bild greift allerdings zu kurz. Denn das Knie besteht aus drei Gelenkabschnitten und eine Arthrose muss nicht alle Bereiche gleichermaßen betreffen. Je nachdem, welcher Teil des Knies betroffen ist, können deshalb unterschiedliche Formen des Gelenkersatzes infrage kommen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Christoph Becher, Leitender Arzt am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg, hat dem Fachärzteportal PRIMO MEDICO im Rahmen eines Experteninterviews Einblicke in dieses Thema gegeben. Der folgende Beitrag fasst die wichtigsten Aspekte zusammen und ordnet sie ein.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8 wp-block-paragraph"><strong>Das vollständige Experteninterview finden Sie bei PRIMO MEDICO: <a href="https://primomedico-fachaerzte-talk.podigee.io/360-prothese-kniearthrose-knieschmerzen-wann-mini-teil-oder-vollimplantat-prof-christoph-becher">Zum vollständigen Experteninterview bei PRIMO MEDICO</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Was bedeutet individuelle Endoprothetik am Knie?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph">Bei der Knieendoprothetik gibt es nicht die eine Lösung, die für jeden Patienten passt. Entscheidend ist, wie das jeweilige Knie aussieht und welche Beschwerden bestehen. Deshalb werden Implantatwahl und Operationsplanung an den individuellen Befund angepasst.&nbsp;„Die Erwartungen der Patienten sind sehr unterschiedlich, aber auch die Knie der Patienten&#8220;, erklärt Prof. Becher im Interview. Genau deshalb stehen heute mehrere Versorgungsstufen nebeneinander.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10 wp-block-paragraph">Das Kniegelenk besteht aus drei Kompartimenten: dem inneren (medialen), dem äußeren (lateralen) und dem Bereich zwischen Kniescheibe und Oberschenkel (femoropatellar). <a href="https://izo-atos.de/knie/">Arthrose</a> betrifft diese Bereiche nicht zwingend gleichzeitig. Ist nur ein Kompartiment betroffen, kann sich die Versorgung bei geeigneter Ausgangssituation auf diesen Bereich beschränken. Entscheidend sind dabei aber nicht nur die betroffenen Gelenkabschnitte, sondern unter anderem auch Bandstabilität, Beinachse und Beweglichkeit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph"><strong>Welche Implantate gibt es und welche Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle?</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><td><strong>Versorgungsstufe</strong></td><td><strong>Was wird ersetzt</strong></td><td><strong>Beispiele für Befundkonstellationen</strong></td><td><strong>Besonderheit</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Mini-Implantat</strong></td><td>Ein einzelner, örtlich begrenzter Gelenkflächendefekt</td><td>Umschriebener, örtlich begrenzter Gelenkflächendefekt; die individuelle Ausgangssituation ist entscheidend</td><td>Kann nach MRT-Bildgebung individuell in ausgewählten Fällen angefertigt werden</td></tr><tr><td><strong>Teilprothese</strong></td><td>Einer von drei Kniekompartimenten</td><td>Arthrose auf ein Kompartiment begrenzt, stabiler Bandapparat, keine grobe Fehlstellung</td><td>Kreuzbänder und nicht betroffene Gelenkanteile können erhalten bleiben</td></tr><tr><td><strong>Vollprothese (Knie-TEP)</strong></td><td>Die verschlissenen Gelenkflächen, je nach Prothesentyp in mehreren oder allen Kompartimenten</td><td>Mehrere Kompartimente betroffen, ausgeprägte Fehlstellung, Instabilität, Bewegungseinschränkung</td><td>Auch individuell planbar</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:0.8rem"><em>Die genannten Beispiele dienen der allgemeinen Orientierung. Welche Versorgungsform im Einzelfall infrage kommt, wird anhand des Befunds, der Untersuchung und der erforderlichen Bildgebung beurteilt.</em></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-12 wp-block-paragraph">„Wenn nur ein Teil des Gelenks betroffen ist, das heißt eben nur eines der drei Kniekompartimente, dann kann eine Teilprothese hier eine Option sein&#8220;, so Prof. Becher. Liegt ein lokaler, umschriebener Defekt vor, kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten auch ein Mini-Implantat als Versorgungsoption geprüft werden. Im Interview beschreibt Prof. Becher eine individuelle Anfertigung auf Basis der MRT-Bildgebung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Welche Strukturen können bei einer Teilprothese erhalten bleiben?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13 wp-block-paragraph">Bei einer Teilprothese spielt der Bandapparat eine wichtige Rolle. Insbesondere die Kreuzbänder tragen dazu bei, dass sich das Knie kontrolliert bewegt. Wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind, können sie bei einem Teilgelenkersatz erhalten bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-14 wp-block-paragraph">Bei einer Vollprothese wird die Kinematik in der Regel verändert, insbesondere wenn das vordere Kreuzband entfernt werden muss. Nach Einschätzung von Prof. Becher kann der Erhalt bestimmter natürlicher Strukturen von Patientinnen und Patienten subjektiv unterschiedlich wahrgenommen werden. Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich daraus nicht ableiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Wann kann eine Vollprothese infrage kommen?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15 wp-block-paragraph">Eine Vollprothese kann beispielsweise dann infrage kommen, wenn mehrere Bereiche des Knies betroffen sind oder deutliche Fehlstellungen bzw. Bewegungseinschränkungen bestehen. Mögliche Befundkonstellationen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-16"><strong>Ausgeprägte Achsfehlstellungen</strong>, etwa ein schweres O-Bein oder X-Bein, insbesondere in Verbindung mit Instabilität</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-17"><strong>Deutliches Streckdefizit</strong>, beispielsweise im Bereich einer Beugekontraktur von 20 bis 25 Grad</li>



<li><strong>Starke Einschränkung der Beugefähigkeit</strong></li>
</ul>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18 wp-block-paragraph">Bei ausgeprägten Fehlstellungen oder erheblichen Bewegungseinschränkungen kann die Wahl des Prothesentyps eine besondere Rolle spielen. Welche Versorgungsform unter diesen Voraussetzungen infrage kommt, hängt vom individuellen Befund, der Bandstabilität, der Beinachse und der Beweglichkeit ab. Die genannten Werte sind Anhaltspunkte, keine festen Grenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Wie wird entschieden, welche Versorgung infrage kommt?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19 wp-block-paragraph">Die Entscheidung entsteht nicht am Röntgenbild allein, sondern in der Sprechstunde. Dazu gehört zunächst das ausführliche Gespräch: Was genau sind die Beschwerden, wann treten sie auf, wie intensiv sind sie? Erst gemeinsam mit der Bildgebung lässt sich festlegen, ob eine Alternative zum vollen Gelenkersatz sinnvoll ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-20 wp-block-paragraph">Eine wichtige Rolle spielt dabei das biologische, nicht das kalendarische Alter. Prof. Becher schließt ausdrücklich nicht aus, auch ältere Patientinnen und Patienten mit einer Teilprothese zu versorgen, wenn die Gesamtkonstellation passt. Ebenso zählt das angestrebte Aktivitätsniveau: Wer nach der Operation wieder Bergwandern oder Skifahren möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der vor allem beschwerdefrei durch den Alltag kommen will.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Welche Rolle spielen Robotik in der Knieendoprothetik?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21 wp-block-paragraph">Bei der Knieendoprothetik kann Technologie sowohl bei der Planung als auch während der Operation unterstützen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22 wp-block-paragraph"><strong>1. Planung.</strong>&nbsp;Bildbasierte Planungsverfahren auf Grundlage von MRT- oder CT-Daten können bei der Vorbereitung der Versorgung eingesetzt werden. Auf dieser Grundlage können Implantate individuell gefertigt werden, nicht nur Mini-Implantate, sondern auch Vollprothesen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23 wp-block-paragraph"><strong>2. Umsetzung.</strong>&nbsp;Robotische Assistenzsysteme können die Umsetzung der zuvor festgelegten Operationsplanung unterstützen. Prof. Becher ordnet die Entwicklung im Interview als persönliche fachliche Einschätzung ein: Aus seiner Sicht kann die Technologie die Umsetzung der Planung mit Präzision unterstützen, sofern sie richtig eingeschätzt und angewendet wird.&nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-24 wp-block-paragraph">Am Internationalen Zentrum für Orthopädie der ATOS Klinik Heidelberg werden sowohl bildbasierte Planungsverfahren als auch robotische Assistenzen eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://izo-atos.de/mako/"><strong>Mehr über MAKO – Roboterarm-assistiertes Operationsverfahren erfahren!</strong></a></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Wie läuft die Nachbehandlung ab und wie wichtig ist die Reha?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25 wp-block-paragraph">Nach der Operation stellt sich für viele Patienten schnell die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Welche Form der Nachbehandlung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von der Art des Eingriffs, der Mobilität und der persönlichen Situation zu Hause. Für manche Patienten kommt eine stationäre Rehabilitation infrage, für andere eine ambulante Weiterbehandlung mit Physiotherapie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26 wp-block-paragraph">Wer sich auf die Operation vorbereitet, sollte deshalb vor allem eines einplanen: Zeit. Zeit für den Eingriff, aber vor allem für die Nachbehandlung, auch und gerade bei starker beruflicher Einbindung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Was ist im Alltag und beim Sport realistisch möglich?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27 wp-block-paragraph">Vorab die wichtigste Einschränkung: Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht zusagen. Welche sportlichen Aktivitäten nach einer Knieendoprothese möglich sind, hängt unter anderem von der individuellen Ausgangssituation, dem Implantat, dem Verlauf und dem Trainingszustand ab. Im Interview nennt Prof. Becher folgende Aktivitäten als Beispiele, die je nach individueller Situation wieder infrage kommen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28">Wandern und längere Spaziergänge</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-29">Radtouren</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30">Kraft- und Fitnesstraining</li>
</ul>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31 wp-block-paragraph">Für manche sind auch Tennis und Skifahren möglich, sofern sie diese Sportarten bereits vorher beherrschten. Sportarten mit hohen Belastungsspitzen oder ausgeprägtem Körperkontakt werden nach einer Endoprothese häufig zurückhaltender beurteilt. Welche Belastung im Einzelfall sinnvoll ist, gehört in die persönliche Beratung. Sinnvoll ist, das angestrebte Aktivitätsniveau bereits im Vorfeld anzusprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein künstliches Kniegelenk?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32 wp-block-paragraph">Diese Frage stellt sich fast jeder Betroffene, und sie hat keine pauschale Antwort. Bei der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt spielen mehrere Dinge zusammen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33"><strong>Leidensdruck</strong> – wie stark schränken die Beschwerden den Alltag tatsächlich ein?</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-34"><strong>Bildgebung</strong> – wie weit ist der Gelenkverschleiß objektiv fortgeschritten?</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35"><strong>Persönliche Lebenssituation</strong> – ist Raum für Operation und Nachbehandlung?</li>
</ol>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36 wp-block-paragraph">Viele Patientinnen und Patienten kommen in die Sprechstunde, nachdem bereits konservative Behandlungsmaßnahmen erfolgt sind. Bei geringem Leidensdruck kann – abhängig vom individuellen Befund – zunächst weiterhin eine konservative Behandlung in Betracht kommen, etwa mit Orthesen, Einlagen oder Injektionen. Eine Operation ist kein zwingender Schritt, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen ärztlichen Abwägung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Welche Risiken hat der Eingriff?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-37 wp-block-paragraph">Jede Operation am Kniegelenk ist mit Risiken verbunden. Dazu zählen allgemeine Operationsrisiken wie Infektionen, Wundheilungsstörungen, Thrombosen und Nachblutungen, dazu implantatbezogene Risiken wie Lockerung, Abrieb oder eine spätere Wechseloperation. Auch nach technisch einwandfreiem Verlauf bleiben bei einem Teil der Patientinnen und Patienten Restbeschwerden bestehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-38 wp-block-paragraph">Welche Risiken im Einzelfall relevant sind und wie sie sich gegen den erwartbaren Nutzen abwägen lassen, ist Gegenstand des persönlichen Aufklärungsgesprächs vor der Operation.<strong></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Lässt sich Kniearthrose vorbeugen?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-39 wp-block-paragraph">Nur teilweise. Verschiedene Faktoren können bei der Entstehung einer Kniearthrose eine Rolle spielen, darunter Verletzungen und individuelle beziehungsweise genetische Voraussetzungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-40 wp-block-paragraph">Regelmäßige Bewegung gehört grundsätzlich zu einem aktiven Lebensstil. Welche Belastung und welche Übungen geeignet sind, hängt von der jeweiligen Situation ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Häufige Fragen </strong>&#8211; FAQ</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-41 wp-block-paragraph"><strong>Was ist eine Teilprothese am Knie?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-42 wp-block-paragraph">Eine Teilprothese ersetzt einen der drei Gelenkabschnitte des Kniegelenks. Nicht betroffene Gelenkanteile und bestimmte Bandstrukturen können dabei erhalten bleiben, sofern die individuellen Voraussetzungen dafür gegeben sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-43 wp-block-paragraph"><strong>Worin unterscheiden sich Teil- und Vollprothese?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-44 wp-block-paragraph">Die Teilprothese ersetzt einen Gelenkabschnitt; nicht betroffene Anteile und die Kreuzbänder können erhalten bleiben. Die Vollprothese ersetzt die verschlissenen Gelenkflächen in mehreren beziehungsweise allen betroffenen Kompartimenten, abhängig von Prothesentyp und individueller Situation. Bei ausgeprägten Fehlstellungen oder erheblichen Bewegungseinschränkungen kann die Wahl des Prothesentyps eine besondere Rolle spielen.&nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-45 wp-block-paragraph"><strong>Was ist ein Mini-Implantat am Knie?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-46 wp-block-paragraph">Als Mini-Implantat wird ein örtlich begrenzter Gelenkflächenersatz bezeichnet, der bei einem einzelnen, umschriebenen Defekt geprüft werden kann. Eine individuelle Anfertigung auf Basis von Schnittbilddaten ist möglich.&nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47 wp-block-paragraph"><strong>Ist eine stationäre Reha nach einer Knieprothese erforderlich?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-48 wp-block-paragraph">Ob eine stationäre Anschlussheilbehandlung oder eine ambulante Nachbehandlung geeignet ist, hängt von der medizinischen und persönlichen Situation ab und wird im Behandlungsverlauf gemeinsam geplant.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-49 wp-block-paragraph"><strong>Ist Sport nach einer Knieprothese möglich?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-50 wp-block-paragraph">Welche körperlichen Aktivitäten nach einer Knieendoprothese möglich sind, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Kurzes Glossar</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-51 wp-block-paragraph"><strong>Kompartiment</strong>&nbsp;– einer der drei Gelenkabschnitte des Knies: innen, außen und zwischen Kniescheibe und Oberschenkel.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52 wp-block-paragraph"><strong>Unikondylär</strong>&nbsp;– auf ein Kompartiment beschränkt; für die Teilprothese ist auch die Bezeichnung Schlittenprothese geläufig.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-53 wp-block-paragraph"><strong>Kinematik</strong>&nbsp;– die Bewegungsabfolge des Kniegelenks, an deren Steuerung der Bandapparat beteiligt ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-54 wp-block-paragraph"><strong>Beugekontraktur</strong>&nbsp;– ein Streckdefizit; das Knie lässt sich nicht mehr vollständig durchstrecken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55 wp-block-paragraph"><strong>Endoprothese</strong>&nbsp;– ein dauerhaft im Körper verbleibendes Gelenkimplantat.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-56 wp-block-paragraph"><strong>DVT</strong>&nbsp;– digitale Volumentomografie, ein Schnittbildverfahren mit vergleichsweise geringer Strahlendosis.<strong></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Über den Experten</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/becher/"><img decoding="async" width="975" height="375" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/03/Short-Card-Becher-2022.png" alt="" class="wp-image-11542" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/03/Short-Card-Becher-2022.png 975w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/03/Short-Card-Becher-2022-300x115.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/03/Short-Card-Becher-2022-768x295.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/03/Short-Card-Becher-2022-705x271.png 705w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /></a></figure>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-57 wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Christoph Becher ist Leitender Arzt am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählen die Knieendoprothetik, der Gelenkerhalt an Knie- und Sprunggelenk sowie die Behandlung von Achillessehnenerkrankungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58 wp-block-paragraph">Mehr über Prof. D. Becher erfahren Sie in seinem <strong><a href="https://izo-atos.de/becher/">Ärzteprofil</a>.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Beratung und weiterführende Informationen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-59 wp-block-paragraph">Bei Beschwerden des Kniegelenks oder Fragen zu möglichen Behandlungsoptionen kann eine individuelle orthopädische Untersuchung und Beratung sinnvoll sein.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60 wp-block-paragraph"><a href="https://izo-atos.de/kontakt/"><strong>Termin vereinbaren!</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1030" height="772" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-1030x772.jpg" alt="Empfang Internationales Zentrum für Orthopädie" class="wp-image-14275" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-1030x772.jpg 1030w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-300x225.jpg 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-768x576.jpg 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-1536x1152.jpg 1536w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-1500x1125.jpg 1500w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-705x529.jpg 705w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587-640x480.jpg 640w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_3587.jpg 2016w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Informationen in diesem Beitrag dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung und Beratung. Ob und welche Form des Gelenkersatzes infrage kommt, hängt vom individuellen Befund und der persönlichen Situation ab.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prof. Dr. Rainer Siebold auf dem APKASS 2026 Korea: Zwei Fachvorträge zur Kniechirurgie</title>
		<link>https://izo-atos.de/prof-dr-rainer-siebold-auf-dem-apkass-2026-korea-zwei-fachvortraege-zur-kniechirurgie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[APKASS 2026]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkerhaltende Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Hochtibiale Osteotomie]]></category>
		<category><![CDATA[ICKAS 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Knorpeltransplantation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzbandoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Laterale extraartikuläre Tenodese]]></category>
		<category><![CDATA[LET Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Rainer Siebold]]></category>
		<category><![CDATA[Second-Look-Untersuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 10. bis 12. September 2026 findet in Incheon, Südkorea, ein internationaler Fachkongress für Knie- und Sportmedizin statt: der APKASS 2026 Korea &#038; ICKAS 2026. Prof. Dr. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg hält dort zwei Vorträge, einen über die Kombination aus Beinachsen-Korrektur und Knorpeltransplantation, einen über die Kreuzbandchirurgie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 10. bis 12. September 2026 findet in Incheon, Südkorea, ein internationaler Fachkongress für Knie- und Sportmedizin statt: der APKASS 2026 Korea &amp; ICKAS 2026. Prof. Dr. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg hält dort zwei Vorträge, einen über die Kombination aus Beinachsen-Korrektur und Knorpeltransplantation, einen über die Kreuzbandchirurgie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein internationales Forum für Knie- und Sportmedizin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der APKASS 2026 Korea &amp; ICKAS 2026 ist ein internationaler Fachkongress für Orthopädie, Arthroskopie, Gelenkerhalt und Sportmedizin. Veranstaltet wird er von der Asia-Pacific Knee, Arthroscopy, Arthroplasty, Shoulder, and Sports Medicine Society (APKASS) gemeinsam mit der Korean Arthroscopy Society (KAS). Teilnehmende aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin kommen überwiegend aus dem asiatisch-pazifischen Raum, ergänzt durch Fachkolleginnen und -kollegen aus Europa und Nordamerika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Teil des Programms besteht aus Kurzvorträgen, gefolgt von einer offenen Diskussion. Daneben stehen längere Übersichtsvorträge, Kurse und Live-Übertragungen aus dem Operationssaal auf dem Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag 1: Beinachse korrigieren und Knorpel ersetzen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 10. September 2026, 16:08–16:16 Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Session 10 – Osteotomy Around the Knee: Modern Concepts and Surgical Strategies</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„High Tibial Osteotomy Combined with Autologous Cartilage Transplantation: A Second Look Study“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ausgeprägtem O-Bein wird die Innenseite des Kniegelenks über Jahre stärker belastet als die Außenseite. Der Knorpel kann sich dort schneller abnutzen. Beim X-Bein ist es umgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier setzt die hochtibiale Osteotomie an: eine Umstellungsoperation am oberen Schienbein. Der Knochen wird durchtrennt und in korrigierter Stellung wieder fixiert.&nbsp;Ziel der Operation ist es, die Beinachse zu korrigieren und dadurch die Belastungsverteilung im Knie gezielt zu verändern.Die Operation verfolgt einen gelenkerhaltenden Ansatz und unterscheidet sich damit grundsätzlich von einem künstlichen Gelenkersatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Eingriff nicht leistet: bereits verlorenen Knorpel zurückbringen. Sie nimmt Druck von der geschädigten Stelle, füllt sie aber nicht auf. Deshalb wird sie in bestimmten Fällen mit einer Knorpeltransplantation kombiniert.&nbsp;Bei einer autologen Knorpeltherapie wird körpereigenes Knorpelgewebe für die Behandlung eines Knorpeldefekts verwendet. Je nach Verfahren wird das entnommene Gewebe aufbereitet oder im Labor weiterverarbeitet und anschließend in den geschädigten Bereich eingebracht.&nbsp;„Autolog“ ist der Fachausdruck dafür, dass das Gewebe vom Patienten selbst stammt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage, wie sich dieses eingesetzte Gewebe über die Jahre hält. Röntgen und MRT zeigen davon nur einen Teil. Befragungen sagen etwas über die Beschwerden aus, aber nichts über den Knorpel selbst. Eine Second-Look-Untersuchung geht direkter vor: Das operierte Gelenk wird nach einiger Zeit erneut arthroskopiert, also mit einer kleinen Kamera von innen betrachtet. So lässt sich das behandelte Knorpelgewebe direkt unter arthroskopischer Sicht beurteilen. Die Session behandelt Umstellungsoperationen am Knie insgesamt, etwa die Frage, wann an Schienbein und Oberschenkel zugleich korrigiert wird und welche Operationstechnik für welche Situation geeignet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag 2: Wann das neue Kreuzband allein nicht reicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 11. September 2026, 13:38–13:46 Uh</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>APKASS-ESSKA Session – Complex Injuries Around the Knee</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„When Do You Consider Additional LET in ACL Reconstruction?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer ACL-Rekonstruktion wird das gerissene vordere Kreuzband durch ein Transplantat ersetzt. In bestimmten Situationen kann zusätzlich eine Stabilisierung an der Knieaußenseite erwogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz einer ACL-Rekonstruktion kann bei einzelnen Patientinnen und Patienten eine Rotationsinstabilität des Knies bestehen bleiben oder erneut auftreten. In solchen Situationen kann eine zusätzliche Stabilisierung an der Knieaußenseite erwogen werden. Ein Sehnenstreifen wird dort so gespannt, dass er die Rotation des Unterschenkels zusätzlich begrenzt. Der Fachbegriff dafür ist laterale extraartikuläre Tenodese, kurz LET.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann eine zusätzliche LET bei einer ACL-Rekonstruktion erwogen werden kann, darum geht es in diesem Vortrag. Im Vortrag werden unter anderem Faktoren wie Rotationsinstabilität, Revisionssituationen und anatomische Besonderheiten thematisiert. Die Sitzung findet gemeinsam mit der europäischen Fachgesellschaft ESSKA statt. Thematisiert werden komplexe Knieverletzungen – von Bandinstabilitäten bis zu Rissen der streckenden Sehnenapparate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Person</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Rainer Siebold ist am Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg tätig und verfügt über langjährige operative Expertise in der Kniechirurgie, insbesondere in der Knieendoprothetik, Knorpeltransplantation, Behandlung der Kniearthrose, Kreuzband- und Meniskuschirurgie sowie der operativen Behandlung der Kniescheibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hier beschriebenen Verfahren stammen aus Vorträgen eines wissenschaftlichen Fachkongresses. Ob eines davon im Einzelfall infrage kommt, lässt sich nur nach persönlicher Untersuchung und Beratung beurteilen. Dieser Text ersetzt kein Arztgespräch.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/siebold/"><img decoding="async" width="953" height="371" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Siebold" class="wp-image-13080" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png 953w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-300x117.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-768x299.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-705x274.png 705w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ-Block</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist eine hochtibiale Osteotomie?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine hochtibiale Osteotomie ist eine Umstellungsoperation am oberen Schienbein. Dabei wird die Beinachse korrigiert, um die Belastungsverteilung im Knie gezielt zu verändern. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen bei einer Fehlstellung der Beinachse eingesetzt werden. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, wird anhand der individuellen Befunde beurteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum wird die Umstellungsoperation mit einer Knorpeltransplantation kombiniert?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellung verändert die Belastungsverteilung im Knie, behandelt einen bestehenden Knorpeldefekt aber nicht unmittelbar. Bei einer autologen Knorpeltherapie wird körpereigenes Knorpelgewebe für die Behandlung eines Knorpeldefekts verwendet. Je nach Verfahren wird das entnommene Gewebe aufbereitet oder im Labor weiterverarbeitet und anschließend in den geschädigten Bereich eingebracht. In geeigneten Fällen können beide Behandlungsansätze kombiniert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet LET bei einer Kreuzbandoperation?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">LET steht für laterale extraartikuläre Tenodese. Dabei wird an der Knieaußenseite ein Sehnenstreifen so gespannt, dass er das Verdrehen des Unterschenkels zusätzlich bremst. Der Eingriff kann ergänzend zum Ersatz des vorderen Kreuzbandes durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann kommt eine zusätzliche LET infrage?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine zusätzliche LET infrage kommt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Dazu können unter anderem die Art und Ausprägung einer Instabilität, eine vorausgegangene Kreuzbandoperation und anatomische Faktoren gehören. Die Entscheidung erfolgt auf Grundlage der individuellen Befunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist eine Second-Look-Untersuchung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird das operierte Gelenk nach einiger Zeit noch einmal gespiegelt, also mit einer kleinen Kamera von innen angesehen.&nbsp;So kann das behandelte Knorpelgewebe direkt unter arthroskopischer Sicht beurteilt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hüft- und Knie-Endoprothetik im Fokus: Einblicke aus dem Interview mit Prof. Dr. med. Fritz Thorey</title>
		<link>https://izo-atos.de/hueft-und-knie-endoprothetik-im-fokus-einblicke-aus-dem-interview-mit-prof-dr-med-fritz-thorey/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 08:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endoprothetik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationales Zentrum für Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Knieendoprothetik]]></category>
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		<category><![CDATA[minimalinvasive Hüftoperation]]></category>
		<category><![CDATA[patientenspezifische Implantate]]></category>
		<category><![CDATA[patientenspezifische Knieplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Fritz Thorey]]></category>
		<category><![CDATA[roboterassistierte Knieoperation]]></category>
		<category><![CDATA[Teilprothese Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Vollprothese Knie]]></category>
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					<description><![CDATA[Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg – Zusammenfassung eines Experteninterviews bei Leading Medicine Guide.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von <strong>Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg</strong> – Zusammenfassung eines Experteninterviews bei Leading Medicine Guide.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arthrose in Hüfte oder Knie zählt zu den häufigsten Ursachen für dauerhafte Gelenkbeschwerden. Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO), hat dem Patientenportal Leading Medicine Guide im Rahmen eines Experteninterviews Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Hüft- und Knie-Endoprothetik gegeben. Wir fassen die wichtigsten Aussagen im Folgenden kurz zusammen; das vollständige Gespräch verlinken wir am Ende dieses Beitrags.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Themen im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Interview ordnet Prof. Dr. Thorey unter anderem ein, wie sich Ärztinnen und Ärzte zwischen einer Teil- und einer Vollprothese am Knie orientieren können und welche Rolle patientenspezifische Implantate bei komplexer Anatomie spielen können. Außerdem beschreibt er, wie roboterassistierte Systeme wie MAKO SmartRobotics die Umsetzung einer Operationsplanung unterstützen können, welche Entwicklungen es bei Implantatmaterialien gibt und wann gelenkerhaltende Verfahren wie eine Knorpelzelltransplantation eine Alternative sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus geht es im Gespräch um digital begleitete Reha-Programme, um Erfahrungswerte zur Aufenthaltsdauer an der ATOS Klinik Heidelberg sowie um einen Ausblick, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig in der Orthopädie spielen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leading Medicine Guide ist ein Informationsportal, das Patientinnen und Patienten bei der Suche nach spezialisierten Ärztinnen, Ärzten und Kliniken unterstützt und unter anderem redaktionelle Experteninterviews veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vollständige Experteninterview mit allen Details, Hintergründen und Original-Zitaten von Prof. Dr. Thorey lesen Sie bei Leading Medicine Guide:&nbsp;<a href="https://www.leading-medicine-guide.com/de/wissenswertes/experteninterviews/prof-thorey-ueber-die-entwicklung-der-modernen-endoprothetik">Zum vollständigen Interview bei Leading Medicine Guide</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrundwissen zu Hüft- und Knieprothesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Ob und welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, wird ausschließlich im persönlichen ärztlichen Gespräch anhand von Untersuchung, Bildgebung und Krankengeschichte entschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil- oder Vollprothese (Knie):</strong>&nbsp;Ärzte berücksichtigen bei dieser Entscheidung unter anderem, ob der Verschleiß auf einen Gelenkabschnitt begrenzt ist oder mehrere Bereiche betrifft, sowie das Vorliegen von Achsabweichungen (O-Bein/X-Bein). Beide Verfahren haben unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich Erholungszeit und Gelenkerhalt, die im Gespräch abgewogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diagnostik und OP-Planung:</strong>&nbsp;Röntgenaufnahmen und ggf. eine MRT-Untersuchung liefern die Grundlage für die Operationsplanung. Eine dreidimensionale Planung erlaubt es, die Implantatposition vorab am virtuellen Modell zu simulieren – das kann helfen, die Passgenauigkeit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Patientenspezifische Implantate (PSI):</strong>&nbsp;Bei komplexer Anatomie, etwa nach Voroperationen oder bei ausgeprägten Fehlstellungen, können patientenspezifische Schnittschablonen oder – in ausgewählten Fällen – individuell angepasste Implantatlösungen dazu beitragen, die Operationsplanung besser an die individuelle Knochenform anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Assistierende OP-Technik:</strong>&nbsp;Bei geeigneten Fällen kann eine computer- oder roboterassistierte Technik eingesetzt werden, um die zuvor festgelegte Operationsplanung während des Eingriffs präzise umzusetzen. Ob dies sinnvoll ist, entscheidet der Operateur im Einzelfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konservative und gelenkerhaltende Therapie:</strong>&nbsp;Vor einem Gelenkersatz stehen häufig zunächst nicht-operative Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Injektionen) oder – bei umschriebenen Knorpelschäden – gelenkerhaltende Verfahren wie die Knorpelzelltransplantation zur Diskussion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rehabilitation:</strong>&nbsp;Nach der Operation folgt ein strukturiertes Reha-Programm, das an den individuellen Heilungsverlauf angepasst wird; teilweise kommen dabei digitale Trainingshilfen zur Unterstützung des Übungsablaufs zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klinikaufenthalt:</strong>&nbsp;Die Dauer des stationären Aufenthalts hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab und kann bei günstigem Verlauf wenige Tage betragen; die genaue Einschätzung erfolgt im Vorfeld der Operation gemeinsam mit dem behandelnden Arzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über den Experten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Fritz Thorey ist Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg und Facharzt am dortigen Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO). Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf Hüft- und Kniechirurgie, Endoprothetik, minimalinvasiven Operationstechniken sowie gelenkerhaltenden und roboterassistierten Verfahren. Er ist unter anderem in den FOCUS-Ärztelisten als orthopädischer Spezialist gelistet und hat über 100 wissenschaftliche Publikationen sowie über 300 Fachvorträge im In- und Ausland vorzuweisen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/thorey/"><img decoding="async" width="942" height="364" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Thorey abgebildet" class="wp-image-13082" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png 942w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-300x116.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-768x297.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-705x272.png 705w" sizes="(max-width: 942px) 100vw, 942px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Beratung &amp; weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei Fragen zu Hüft- oder Kniebeschwerden berät Sie das Team des Internationalen Zentrums für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg gerne im persönlichen Gespräch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://izo-atos.de/kontakt/">Termin vereinbaren</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rückblick: 11th Hellenic Congress of Arthroscopic Surgery and Sports Injuries, Patras 2026</title>
		<link>https://izo-atos.de/rueckblick-11th-hellenic-congress-of-arthroscopic-surgery-and-sports-injuries-patras-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arthroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[arthroskopische Nahtversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Außenmeniskus]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Key Lecture]]></category>
		<category><![CDATA[Knee Session]]></category>
		<category><![CDATA[Kniechirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Korbhenkelriss]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzbandrekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[laterale Meniskusverankerung]]></category>
		<category><![CDATA[Meniskuschirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Sportmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sportverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[synoviale Verankerung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorderes Kreuzband]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 17. bis 20. Juni 2026 fand in Patras, Griechenland, der 11th Hellenic Congress of Arthroscopic Surgery and Sports Injuries statt. Prof. Dr. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heid]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Rainer Siebold  |  17.–20. Juni 2026  |  Patras, Griechenland</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 17. bis 20. Juni 2026 fand in Patras, Griechenland, der 11th Hellenic Congress of Arthroscopic Surgery and Sports Injuries statt. Prof. Dr. Rainer Siebold vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg war als eingeladener Referent vertreten und präsentierte am 18. Juni 2026 zwei Fachvorträge zur Meniskuschirurgie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag 1 – Korbhenkelrisse: Ergebnisse mit und ohne Kreuzbandrekonstruktion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Knee Session 2 – Meniscus präsentierte Prof. Dr. Siebold Daten zur arthroskopischen Nahtversorgung großer Korbhenkelrisse. Im Fokus stand die klinisch häufige Kombination aus Korbhenkelriss und vorderem Kreuzbandriss. Anhand von Studiendaten wurde verglichen, welche Ergebnisse bei isolierter Meniskusversorgung im Vergleich zur kombinierten Versorgung mit Kreuzbandrekonstruktion erzielt werden konnten, eine praxisrelevante Grundlage für die evidenzbasierte Therapieentscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Key Lecture 1 – Zonale synoviale Verankerung des Außenmeniskus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Key Lecture 1 stellte Prof. Dr. Siebold Ergebnisse einer histologischen Grundlagenstudie zur Verankerung des lateralen Meniskus vor. Die Studie zeigt, wie und mit welcher Intensität der Außenmeniskus in unterschiedlichen Zonen mit der Gelenkkapsel verbunden ist. Die gewonnenen anatomischen Daten können in die chirurgische Planung und die ärztliche Ausbildung einfließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kongress bot erneut einen wertvollen Rahmen für den internationalen Fachaustausch zwischen Orthopäden und Sportmedizinern aus ganz Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://izo-atos.de/siebold/">Weitere Informationen zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten von Prof. Dr. Rainer Siebold finden Sie auf der Website</a> des Internationalen Zentrums für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/siebold/"><img decoding="async" width="953" height="371" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Siebold" class="wp-image-13080" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022.png 953w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-300x117.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-768x299.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Siebold-2022-705x274.png 705w" sizes="(max-width: 953px) 100vw, 953px" /></a></figure>
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		<title>Aktuelle ATOS NEWS: Robotik, Digitalisierung und Fachkongresse 2026</title>
		<link>https://izo-atos.de/aktuelle-atos-news-robotik-digitalisierung-und-fachkongresse-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS NEWS 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Kniegesellschaft Kongress 2026]]></category>
		<category><![CDATA[DiGA Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[DiGA Rehabilitation]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Gesundheitsanwendungen Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberger Schlosskongress 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Implantatpositionierung Robotik]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreskongress Kniegesellschaft München]]></category>
		<category><![CDATA[Knieprothetik aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädie Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[orthopädische Nachsorge digital]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Christoph Becher Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[robotische Assistenz Knieprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterchirurgie Hüftchirurgie Kniechirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[unikondyläre Knieprothese Robotik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue Ausgabe der ATOS NEWS ist im Mai 2026 erschienen und bietet aktuelle Einblicke in die Entwicklungen der Orthopädie. Robotische Assistenz in der Knieprothetik Prof. Dr. med. Christoph Becher, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg, beleuchtet in der aktuellen Ausgabe den Einsatz robotischer Assistenzsysteme bei [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die neue Ausgabe der ATOS NEWS ist im Mai 2026 erschienen und bietet aktuelle Einblicke in die Entwicklungen der Orthopädie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robotische Assistenz in der Knieprothetik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Christoph Becher, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg, beleuchtet in der aktuellen Ausgabe den Einsatz robotischer Assistenzsysteme bei unikondylären Knieprothesen. Moderne Robotiksysteme ermöglichen eine präzisere Implantatpositionierung und können so zu verbesserten Langzeitergebnissen für Patienten beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Digitale Gesundheitsanwendungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den zugelassenen digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und deren wachsender Bedeutung im orthopädischen Alltag – von der Rehabilitation bis zur Nachsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heidelberger Schlosskongress 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit über 200 Teilnehmenden fand der Heidelberger Schlosskongress 2026 erfolgreich statt. Führende Experten diskutierten aktuelle Entwicklungen aus der Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie in einem interdisziplinären Format.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Impressionen entdecken Sie hier:&nbsp;<a href="https://heidelberg-castle-meeting.de/kongress-2026/">https://heidelberg-castle-meeting.de/kongress-2026/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15. Jahreskongress der Deutschen Kniegesellschaft – München, 27./28. November 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Christoph Becher übernimmt die Tagungsleitung des 15. Jahreskongresses der Deutschen Kniegesellschaft. Die Veranstaltung findet am 27. und 28. November 2026 in München statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt die vollständige ATOS NEWS lesen:&nbsp;<a href="https://news.atos-kliniken.com/">https://news.atos-kliniken.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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