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	<title>patientenspezifische Implantate &#8211; Internationales Zentrum für Orthopädie &#8211; ATOS Klinik Heidelberg</title>
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		<title>Hüft- und Knie-Endoprothetik im Fokus: Einblicke aus dem Interview mit Prof. Dr. med. Fritz Thorey</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 08:46:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg – Zusammenfassung eines Experteninterviews bei Leading Medicine Guide.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Expertenbeitrag mit fachlicher Einordnung von <strong>Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg</strong> – Zusammenfassung eines Experteninterviews bei Leading Medicine Guide.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arthrose in Hüfte oder Knie zählt zu den häufigsten Ursachen für dauerhafte Gelenkbeschwerden. Prof. Dr. med. Fritz Thorey, Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO), hat dem Patientenportal Leading Medicine Guide im Rahmen eines Experteninterviews Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Hüft- und Knie-Endoprothetik gegeben. Wir fassen die wichtigsten Aussagen im Folgenden kurz zusammen; das vollständige Gespräch verlinken wir am Ende dieses Beitrags.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Themen im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Interview ordnet Prof. Dr. Thorey unter anderem ein, wie sich Ärztinnen und Ärzte zwischen einer Teil- und einer Vollprothese am Knie orientieren können und welche Rolle patientenspezifische Implantate bei komplexer Anatomie spielen können. Außerdem beschreibt er, wie roboterassistierte Systeme wie MAKO SmartRobotics die Umsetzung einer Operationsplanung unterstützen können, welche Entwicklungen es bei Implantatmaterialien gibt und wann gelenkerhaltende Verfahren wie eine Knorpelzelltransplantation eine Alternative sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus geht es im Gespräch um digital begleitete Reha-Programme, um Erfahrungswerte zur Aufenthaltsdauer an der ATOS Klinik Heidelberg sowie um einen Ausblick, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig in der Orthopädie spielen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leading Medicine Guide ist ein Informationsportal, das Patientinnen und Patienten bei der Suche nach spezialisierten Ärztinnen, Ärzten und Kliniken unterstützt und unter anderem redaktionelle Experteninterviews veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vollständige Experteninterview mit allen Details, Hintergründen und Original-Zitaten von Prof. Dr. Thorey lesen Sie bei Leading Medicine Guide:&nbsp;<a href="https://www.leading-medicine-guide.com/de/wissenswertes/experteninterviews/prof-thorey-ueber-die-entwicklung-der-modernen-endoprothetik">Zum vollständigen Interview bei Leading Medicine Guide</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrundwissen zu Hüft- und Knieprothesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Ob und welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, wird ausschließlich im persönlichen ärztlichen Gespräch anhand von Untersuchung, Bildgebung und Krankengeschichte entschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil- oder Vollprothese (Knie):</strong>&nbsp;Ärzte berücksichtigen bei dieser Entscheidung unter anderem, ob der Verschleiß auf einen Gelenkabschnitt begrenzt ist oder mehrere Bereiche betrifft, sowie das Vorliegen von Achsabweichungen (O-Bein/X-Bein). Beide Verfahren haben unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich Erholungszeit und Gelenkerhalt, die im Gespräch abgewogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diagnostik und OP-Planung:</strong>&nbsp;Röntgenaufnahmen und ggf. eine MRT-Untersuchung liefern die Grundlage für die Operationsplanung. Eine dreidimensionale Planung erlaubt es, die Implantatposition vorab am virtuellen Modell zu simulieren – das kann helfen, die Passgenauigkeit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Patientenspezifische Implantate (PSI):</strong>&nbsp;Bei komplexer Anatomie, etwa nach Voroperationen oder bei ausgeprägten Fehlstellungen, können patientenspezifische Schnittschablonen oder – in ausgewählten Fällen – individuell angepasste Implantatlösungen dazu beitragen, die Operationsplanung besser an die individuelle Knochenform anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Assistierende OP-Technik:</strong>&nbsp;Bei geeigneten Fällen kann eine computer- oder roboterassistierte Technik eingesetzt werden, um die zuvor festgelegte Operationsplanung während des Eingriffs präzise umzusetzen. Ob dies sinnvoll ist, entscheidet der Operateur im Einzelfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konservative und gelenkerhaltende Therapie:</strong>&nbsp;Vor einem Gelenkersatz stehen häufig zunächst nicht-operative Maßnahmen (z. B. Physiotherapie, Injektionen) oder – bei umschriebenen Knorpelschäden – gelenkerhaltende Verfahren wie die Knorpelzelltransplantation zur Diskussion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rehabilitation:</strong>&nbsp;Nach der Operation folgt ein strukturiertes Reha-Programm, das an den individuellen Heilungsverlauf angepasst wird; teilweise kommen dabei digitale Trainingshilfen zur Unterstützung des Übungsablaufs zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klinikaufenthalt:</strong>&nbsp;Die Dauer des stationären Aufenthalts hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab und kann bei günstigem Verlauf wenige Tage betragen; die genaue Einschätzung erfolgt im Vorfeld der Operation gemeinsam mit dem behandelnden Arzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über den Experten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. med. Fritz Thorey ist Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg und Facharzt am dortigen Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO). Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf Hüft- und Kniechirurgie, Endoprothetik, minimalinvasiven Operationstechniken sowie gelenkerhaltenden und roboterassistierten Verfahren. Er ist unter anderem in den FOCUS-Ärztelisten als orthopädischer Spezialist gelistet und hat über 100 wissenschaftliche Publikationen sowie über 300 Fachvorträge im In- und Ausland vorzuweisen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/thorey/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="942" height="364" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Thorey abgebildet" class="wp-image-13082" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png 942w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-300x116.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-768x297.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-705x272.png 705w" sizes="(max-width: 942px) 100vw, 942px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Beratung &amp; weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei Fragen zu Hüft- oder Kniebeschwerden berät Sie das Team des Internationalen Zentrums für Orthopädie (IZO) der ATOS Klinik Heidelberg gerne im persönlichen Gespräch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://izo-atos.de/kontakt/">Termin vereinbaren</a></strong></p>



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