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	<title>ATOS Klinik Heidelberg Orthopädie &#8211; Internationales Zentrum für Orthopädie &#8211; ATOS Klinik Heidelberg</title>
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	<title>ATOS Klinik Heidelberg Orthopädie &#8211; Internationales Zentrum für Orthopädie &#8211; ATOS Klinik Heidelberg</title>
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		<title>Patientenstory: Verlauf nach Hüftendoprothese bei Coxarthrose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 07:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endoprothetik]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenstory]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg Orthopädie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hüft-OP minimalinvasiv]]></category>
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		<category><![CDATA[Tennis nach Hüft-OP]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Patient ist seit vielen Jahren aktiver Tennisspieler. Rückblickend zeigten sich erste Anzeichen in einer leichten Einschränkung der Beweglichkeit – etwa beim Schuhe anziehen , die jedoch zunächst kaum als beschwerlich wahrgenommen wurde. ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einstieg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Patient ist seit vielen Jahren aktiver Tennisspieler. Rückblickend zeigten sich erste Anzeichen in einer leichten Einschränkung der Beweglichkeit – etwa beim Schuhe anziehen , die jedoch zunächst kaum als beschwerlich wahrgenommen wurde. Den eigentlichen Anstoß zur ärztlichen Abklärung gaben akut auftretende Schmerzen während eines Tennisturniers, die eine weitere Belastung nicht mehr zuließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diagnose: Coxarthrose</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer ersten Abwartephase stellte sich der Patient im September 2023 im Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) an der ATOS Klinik Heidelberg vor. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Beschwerden bereits zugenommen, auch nächtliche Schmerzen waren hinzugekommen. Die klinische Untersuchung und bildgebende Diagnostik ergaben eine&nbsp;Coxarthrose links&nbsp;mit schmerzhaft eingeschränkter Beweglichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konservative Behandlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem ersten Schritt wurden konservative Maßnahmen eingeleitet: Physiotherapie sowie eine Anpassung der körperlichen Belastung. Bis Januar 2024 bestanden trotz dieser Maßnahmen anhaltende Beschwerden und eine deutliche Einschränkung der sportlichen Aktivität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Operative Versorgung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grundlage der klinischen und radiologischen Befunde sowie des individuellen Leidensdrucks wurde in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch mit Prof. Dr. Thorey die Indikation zur operativen Versorgung gestellt. Mögliche Vorteile, Risiken und alternative Behandlungsoptionen wurden besprochen. Die Entscheidung zur Operation wird individuell auf Basis der klinischen Befunde und des persönlichen Beschwerdebilds getroffen und ist nicht auf andere Verläufe übertragbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2024 erfolgte die Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese links. Prof. Dr. Thorey und sein Team wählten einen sogenannten muskelschonenden operativen Zugang, der – sofern anatomisch möglich – individuell an die Situation des Patienten angepasst wurde. Die physiotherapeutisch begleitete Mobilisation begann bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Postoperativer Verlauf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Kontrolluntersuchung im September 2024 zeigte sich ein regelrechter postoperativer Verlauf. Das Hüftgelenk war reizlos, die Beweglichkeit frei und weitgehend schmerzfrei. Leichte muskuläre Einschränkungen bestanden noch fort. Im Rahmen der Rehabilitation führte der Patient Aqua-Gymnastik durch. Ergänzend setzte er seine langjährige Praxis in Yoga und Stretching fort – für ihn persönlich die Erkenntnis, dass regelmäßige Mobilisierung hilft, die Beweglichkeit zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Persönliche Erfahrung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Der Moment im Januar 2026, die Badischen Seniorenmeisterschaften (Altersklasse 70) noch einmal zu gewinnen, war für mich etwas, das ich mir nicht zu erträumen gewagt hätte. Dass ich heute wieder Tennis spielen kann, bedeutet mir persönlich sehr viel.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Patient konnte im Verlauf der Rehabilitation seine sportliche Aktivität schrittweise wieder aufnehmen und nimmt heute wieder regelmäßig am Tennissport teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><em>Die Ergebnisse einer Behandlung sind individuell verschieden und hängen von zahlreichen Faktoren ab. Der hier beschriebene Verlauf ist nicht auf andere Fälle übertragbar.</em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Thorey</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Thorey ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Heidelberg. Er ist am Internationalen Zentrum für Orthopädie (IZO) tätig. Seine klinischen Schwerpunkte umfassen Hüft- und Knieendoprothetik, Hüftarthroskopie sowie minimal-invasive Operationsverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://izo-atos.de/thorey" data-type="link" data-id="https://izo-atos.de/thorey">In seinem Ärzteprofil mehr über ihn erfahren!</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/thorey/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="942" height="364" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Thorey abgebildet" class="wp-image-13082" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022.png 942w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-300x116.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-768x297.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Thorey-2022-705x272.png 705w" sizes="(max-width: 942px) 100vw, 942px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Infokasten&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist Coxarthrose?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der der Gelenkknorpel schrittweise abgebaut wird. Typische Symptome sind Schmerzen in der Leiste oder im Gesäß, zunehmende Bewegungseinschränkungen und eine reduzierte Belastbarkeit. Die Erkrankung verläuft häufig schleichend und individuell verschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann wird eine Hüftendoprothese erwägt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Hüft-Totalendoprothese wird in der Regel dann in Betracht gezogen, wenn konservative Maßnahmen bei fortgeschrittener Coxarthrose nicht mehr ausreichend wirksam sind. Die Entscheidung wird individuell auf Basis klinischer und bildgebender Befunde sowie im Austausch mit den Betroffenen getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet minimalinvasiv?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei minimalinvasiven Zugängen wird versucht, Muskeln und Weichteile möglichst zu schonen. Ob dieses Verfahren angewendet werden kann, hängt von der individuellen anatomischen Situation ab und ist nicht in jedem Fall möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachbehandlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rehabilitation nach einer Hüft-Totalendoprothese umfasst in der Regel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frühzeitige Mobilisation nach dem Eingriff</li>



<li>Physiotherapeutisch angeleitete Übungen zur Kräftigung und Koordination</li>



<li>Schrittweise Belastungssteigerung nach individuellem Plan</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlauf ist individuell unterschiedlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sport nach Hüftprothese</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Patientinnen und Patienten können nach abgeschlossener Rehabilitation wieder sportlichen Aktivitäten nachgehen. Welche Sportarten im Einzelfall geeignet sind, wird individuell im Rahmen der Verlaufskontrolle ärztlich beurteilt und individuell besprochen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10. orthopaedicum Marburg Kniekurs 2026</title>
		<link>https://izo-atos.de/10-orthopaedicum-marburg-kniekurs-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mercedes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 07:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Achillessehne Spezialist]]></category>
		<category><![CDATA[AGA Kurs Knie]]></category>
		<category><![CDATA[ATOS Klinik Heidelberg Orthopädie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gelenkerhalt Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Zentrum für Orthopädie Heidelberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Kniechirurgie Weiterbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Patellaerstluxation Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Christoph Becher]]></category>
		<category><![CDATA[Sportorthopädie Kongress]]></category>
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					<description><![CDATA[rof. Dr. Christoph Becher referiert über Patella und Kniepathologien

Der 10. orthopaedicum Marburg Kniekurs findet am 29. und 30. Mai 2026 im Congresszentrum Marburg statt und feiert damit sein Jubiläum als eine etablierte sportorthopädische Fortbildungsveranstaltung im deutschsprachigen Raum.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Christoph Becher referiert über Patella und Kniepathologien</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 10. orthopaedicum Marburg Kniekurs findet am 29. und 30. Mai 2026 im Congresszentrum Marburg statt und feiert damit sein Jubiläum als eine etablierte sportorthopädische Fortbildungsveranstaltung im deutschsprachigen Raum. Unter dem Motto „Das Beste aus den letzten 10 Jahren“ erwartet Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein hochkarätig besetztes Programm aus Live-Untersuchungen, Videopräsentationen, Falldiskussionen und einem praktischen Workshop.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Veranstaltung im Überblick</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was vor einem Jahrzehnt als engagierte Fortbildungsplattform an der Philipps-Universität Marburg begann, hat sich zu einem festen Bestandteil der kniechirurgischen Weiterbildungslandschaft entwickelt. Der Kurs richtet sich gleichermaßen an Orthopäden, Unfallchirurgen, Sportmediziner und Physiotherapeuten und bringt führende Expertinnen und Experten aus Deutschland und Europa zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Informationen und die Anmeldung:&nbsp;<a href="https://www.orthopaedicum-kongresse.de/">www.orthopaedicum-kongresse.de</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Prof. Dr. Christoph Becher – Experte für Gelenkerhalt und Kniechirurgie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den namhaften Referenten zählt Prof. Dr. med. Christoph Becher vom Internationalen Zentrum für Orthopädie an der ATOS Klinik Heidelberg. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Knieendoprothetik, dem Gelenkerhalt an Knie- und Sprunggelenk sowie bei Achillessehnenerkrankungen – Expertise, die er in den Kurs einbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Patella und Orthobiologie“ (ab 09:00 Uhr, Freitag, 29. Mai 2026) übernimmt Prof. Dr. Becher den Vorsitz der Session,&nbsp;gemeinsam mit Dr. Arno Schmeling (Berlin) und referiert zum Thema:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>„Patellaerstluxation – wie behandeln?“</strong></em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Programm – zwei intensive Tage Kniechirurgie</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 29. Mai 2026 | Congresszentrum Marburg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tagesprogramm umfasst sieben thematische Blöcke:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Patella &amp; Orthobiologie inkl. patellofemorales Schmerzsyndrom, Orthobiologie bei Sehnenläsionen, Mikronährstoffe im Sport</li>



<li>Live-Untersuchung &amp; Live-Sonographie – klinische Knieuntersuchung von A bis Z</li>



<li>Meniskus – aktuelle Updates zu Wurzel- und Rampenläsionen, Scheibenmeniskus, operative Nahttechniken</li>



<li>Ligamente – vordere Kreuzbandplastik, mediale Rekonstruktion, anterolaterale Stabilisierung</li>



<li>Revisions- und Kombinationseingriffe – Bohrkanalauffüllung, Slopekorrektur, Kreuzbandrevision</li>



<li>Round Table: Physio meets Doctor – Hintere Kreuzbandruptur interdisziplinär diskutiert</li>



<li>Blick über den Tellerrand – perioperatives Management, Quadrizepsverletzungen, juristische Fragen aus der Kniechirurgie</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 30. Mai 2026 | Institut für Anatomie &amp; Zellbiologie Marburg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Workshop können operative Techniken am Präparat erprobt werden,&nbsp;von der diagnostischen Arthroskopie über Kreuzbandplastiken bis hin zu peripherer Stabilisation, MPFL-Plastik und Slopekorrektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Patellaluxation?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Patella – umgangssprachlich die Kniescheibe – ist ein kleiner, aber funktionell wichtiger Knochen im vorderen Kniegelenk. Sie gleitet bei jeder Beuge- und Streckbewegung in einer knöchernen Führungsrinne, der sogenannten Trochlea, und überträgt dabei die Kraft des Oberschenkelmuskels auf den Unterschenkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einer Patellaluxation spricht man, wenn die Kniescheibe aus dieser Führungsrinne herausspringt,&nbsp;meist nach außen. Dies geschieht häufig plötzlich, etwa bei einer Drehbewegung im Sport, einem Sturz oder einem direkten Aufprall. Betroffene spüren in der Regel einen heftigen Schmerz, das Knie schwillt rasch an und die Kniescheibe ist sichtbar oder tastbar aus ihrer normalen Position verschoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mögliche Ursachen und Risikofaktoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Patellaluxation entsteht selten durch einen einzelnen Faktor,&nbsp;meist spielen mehrere Einflüsse zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anatomische Besonderheiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei manchen Menschen ist die knöcherne Führungsrinne der Kniescheibe flacher als normal (Trochleadysplasie) oder der Ansatzpunkt der Kniescheibensehne am Schienbeinknochen liegt zu weit außen. Diese anatomischen Varianten erhöhen das Risiko erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Muskelschwäche und Fehlspannung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ungleichgewicht der Oberschenkelmuskulatur,&nbsp;insbesondere ein zu schwacher innerer und ein zu starker äußerer Anteil,&nbsp;kann dazu führen, dass die Kniescheibe dauerhaft nach außen gezogen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bindegewebsschwäche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen mit einer angeborenen Überbeweglichkeit der Gelenke (Hypermobilität) sind häufiger betroffen, da die stabilisierenden Bänder weniger Halt geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achsfehlstellungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">X-Beine (Valgusstellung) oder eine nach innen gedrehte Oberschenkelachse begünstigen ebenfalls eine seitliche Verschiebung der Kniescheibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sportliche Belastung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ballsportarten mit schnellen Richtungswechseln (Fußball, Basketball, Handball) sowie Kampfsport und Turnen zählen zu den häufigen Auslösern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Behandlungsoptionen: Konservativ oder operativ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer erstmaligen Patellaluxation stellt sich die entscheidende Frage: Reicht eine konservative Behandlung oder ist ein operativer Eingriff notwendig? Diese Abwägung ist individuell und hängt von mehreren Faktoren ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konservative Behandlung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer unkomplizierten Erstluxation ohne begleitende Knorpel- oder Knochenschäden wird zunächst häufig ein konservativer Weg eingeschlagen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ruhigstellung und Abschwellung in den ersten Tagen</li>



<li>Physiotherapie zur gezielten Kräftigung der kniescheibenstabilisierenden Muskulatur</li>



<li>Orthesen und Taping zur Unterstützung der Führung der Kniescheibe</li>



<li>Schrittweiser Belastungsaufbau und sportartspezifisches Training</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Risiko einer erneuten Luxation (Rezidiv) ist jedoch erheblich: Studien zeigen, dass es bei jungen, sportlich aktiven Patienten ohne Operation bei bis zu 40–50 % liegen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Operative Behandlung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein chirurgischer Eingriff wird insbesondere dann empfohlen, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Knorpel- oder Knochenfragmente im Gelenk vorliegen (sog. osteochondrale Läsionen)</li>



<li>Eine ausgeprägte anatomische Fehlanlage besteht (z. B. Trochleadysplasie)</li>



<li>Bereits eine oder mehrere Rezidivluxationen stattgefunden haben</li>



<li>Konservative Maßnahmen keine ausreichende Stabilität erzielen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die häufigsten operativen Verfahren umfassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MPFL-Plastik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rekonstruktion des medialen patellofemoralen Ligaments, des wichtigsten Haltebandes der Kniescheibe nach innen. Es wird mithilfe einer körpereigenen Sehne neu aufgebaut und gilt heute als Standardverfahren bei rezidivierender Patellaluxation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trochleaplastik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer besonders flachen oder fehlgeformten Führungsrinne kann diese operativ vertieft werden, um der Kniescheibe wieder eine stabile Gleitbahn zu geben. Dieses anspruchsvolle Verfahren kommt bei ausgeprägter Trochleadysplasie zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tuberositasosteotomie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verlagerung des knöchernen Ansatzes der Kniescheibensehne, um die Zugrichtung der Kniescheibe zu korrigieren. Häufig in Kombination mit anderen Eingriffen durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Prof. Dr. Becher erfahren Sie in seinem <a href="https://izo-atos.de/becher/" data-type="link" data-id="https://izo-atos.de/becher/">Ärzteprofi.</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://izo-atos.de/becher/"><img decoding="async" width="975" height="375" src="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Becher-2022.png" alt="Banner mit Prof. Dr. Becher abgebildet und seinem Namen." class="wp-image-13077" srcset="https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Becher-2022.png 975w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Becher-2022-300x115.png 300w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Becher-2022-768x295.png 768w, https://izo-atos.de/wp-content/uploads/2024/09/Short-Card-Becher-2022-705x271.png 705w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /></a></figure>
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